ACS bezieht Stellung gegen die Offroader Initiative
Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge
Falscher Ansatz bringt viele Probleme und wenig Wirkung
Der Automobil Club der Schweiz (ACS) lehnt die heute eingereichte Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge ab. Sie richtet sich nach Angaben der Initianten gegen Offroader. Mit der Umsetzung der Initiative würden über sechshundert der heute in der Schweiz angebotenen Fahrzeugmodelle vom Markt verschwinden. Zwei Drittel davon sind allerdings normale Limousinen, Kombis, Vans und Sportwagen.
Schon alleine diese Zahlen entlarven die Initiative als Mogelpackung.
Mit der Initiative sollen offensichtlich dem motorisierten Individualverkehr neue Schranken auferlegt werden. Der Konsument und Bürger wird bezüglich der Wahl seines Fahrzeuges eingeschränkt und kann nicht mehr das seinen Bedürfnissen optimal entsprechende Auto kaufen. Auch bezüglich der Auswirkung auf die CO2-Bilanz verdient die eingereichte Initiative die Bezeichnung Schildbürgerstreich.
Durch Massnahmen bei einer Fahrzeugart, die letztlich im gesamten Fahrzeugpark nur einen geringen Anteil ausmacht, können keine nachhaltigen Verbesserungen erzielt werden. Die Schweiz steht mit ihren Bemühungen um energieeffizientere Motorfahrzeuge nicht alleine da. Die Diskussionen im Rahmen der EU lassen Lösungen erwarten, die ohne Diskriminierung inzelner Fahrzeughalter tatsächlich eine Verbesserung der CO2-Bilanz bringen werden. Eine Übernahme und Anpassung dieser Lösungen an die schweizerischen erhältnisse entspricht aus unserer Sicht dem Weg, der einzuschlagen ist. er ACS wird die Initiative deshalb im Rahmen des Komitees der Automobilwirtschaft und es privaten Strassenverkehrs bekämpfen.
Für weitere Informationen
Niklaus Zürcher
Direktor Automobil Club der Schweiz
Telefon direkt: 031 328 31 22
e-mail: nik.zuercher@acs.ch






























































