Audi Connect: das vernetzte Auto ist Realität
Die Welt vernetzt sich und Audi mit ihr. Bereits seit 2005 arbeitet Audi mit Google zusammen und hat als Ergebnis dieser fruchtbaren Kooperation neue Maßstäbe bei der Internetnutzung im Fahrzeug gesetzt. Nun bekommt die Audi Fahrzeugvernetzungs-Strategie einen Namen: „Audi connect“. Mit diesem Begriff bündelt Audi alle Anwendungen und Entwicklungen, die heutige und künftige Modelle mit dem Internet, dem Besitzer und der Infrastruktur verbinden. Audi connect schafft revolutionäre Infotainment- und Entertainmentfunktionen und hebt Komfort und Spaß am Automobil auf ein neues Niveau.
Mit Audi connect wird das vorhandene Fundament weiter aufgebaut und das Angebot durch neue Vernetzungsformen erweitert. Dabei umfasst Audi connect die Themenfelder Fahrzeug-Online-Anbindung, Vernetzung von Auto und Besitzer und Verbindung von Auto mit der Infrastruktur und anderen Fahrzeugen.
Für Audi connect stehen heute schon A8, A7 Sportback, neuer A6 und demnächst auch der A1. Die Modelle lassen sich auf Wunsch per UMTS-Modul mit der Online-Welt vernetzen. Das ermöglicht eine ganze Reihe nützlicher Anwendungen, beispielsweise die uneingeschränkte Einbindung von Google Earth in die Kartendarstellung des Navigationssystems, wodurch die Orientierung erheblich erleichtert wird. Zudem findet der Fahrer dank der Anbindung an die Google-Suche eine enorme Anzahl von Sonderzielen. Und der integrierte Informationsdienst bringt u.a. Wetter-, Reisedaten- oder Nachrichten ins Auto. Dank des integrierten W-LAN-Hotspots lassen sich bis zu acht mobile Endgeräte mit dem Internet koppeln. Für diese Onlinefunktionalität wurden die Modelle A8 und A7 Sportback im Juni 2010 von einer unabhängigen Fachjury mit der Auszeichnung „Best Embedded Navigation Telematics Product“ geehrt.
Genommen werden weitere Meilensteine im Sommer 2011 in Europa mit dem Service Audi Verkehrsinformation online und einer erweiterten Sprachbedienung, mit der sich per Sprachbefehl Sonderziele via Google finden lassen. Die Online-Verkehrsinformation trifft anhand von Echtzeit-Daten präzise Voraussagen zur Verkehrssituation auf der gewählten Route und arbeitet außerdem schneller und exakter als bisher bekannte Verkehrsinfodienste. Audi-Kunden können künftig in einigen Ländern als neuen Online-Dienst auch Google Street View nutzen und sich beispielsweise das Navigationsziel am MMI-Bildschirm aus der Fußgängerperspektive im 360-Grad-Radius anschauen.
Ein anderes Themenfeld von Audi connect beschreibt die Vernetzung zwischen Auto und Besitzer. Das System „verheiratet“ hier die automobile Lebenswelt mit dem neuen, von Internet und Mobiltelefon geprägten Lifestyle. Audi-Fahrer können künftig diverse, speziell auf ihr Modell abgestimmte Smartphone-Funktionen nutzen. Beispielsweise lassen sich mit GPS-Handy fotografierte Bilder im Navigationssystem abspeichern, auf Wunsch führt es dann zu den Koordinaten der Fotolocation.
Auch bei der Mobilitätsplanung elektrisch fahrender Autos spielt das Smartphone eine wichtige Rolle. Bei den Prototypen des Audi A1 e-tron kann man etwa jederzeit der Akku-Ladezustand am Handydisplay ablesen. Angezeigt wird auch, ob Türen und Fenster verschlossen sind oder Servicemitteilungen vorliegen. Das Steuern der Innenraumtemperatur per Mobiltelefon ist ebenso denkbar. Um Praxiserfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln, startet Audi gemeinsam mit einigen Partnern im Sommer 2011 einen Flottenversuch mit dem A1 e-tron.
Als weiteres Themenfeld beschreibt Audi connect die Auto-Umfeld-Verbindung. Hier dreht sich alles um die Schlagworte Car-to-Car-, Car-to-X- und X-to-Car-Kommunikation. Die Begriffe beschreiben den Datenaustausch von verschiedenen Autos untereinander, von Auto zu Infrastruktur und von der Infrastruktur zum Auto.
Zur Erforschung solcher Technologien haben die Ingolstädter bereits 2006 mit verschiedenen Partnern das Projekt Travolution ins Leben gerufen. Dabei lernten 150 Verkehrsampeln in Ingolstadt, mit 15 Versuchswagen zu kommunizieren. Das Netzwerk empfiehlt den Fahrern das optimale Tempo für die Grüne Welle. Auf Wunsch steuert die Elektronik die Geschwindigkeit vollautomatisch. Die Fahrzeugelektronik kann eingreifen, wenn ein Fahrzeug im Begriff ist, eine rote Ampel zu überfahren.
Auch die Car-to-Car-Kommunikation spielt bei dem Autobauer eine große Rolle. Wenn zum Beispiel ein Fahrzeug am Stauende nachfolgende Fahrzeuge per Funksignal warnt oder die Warnung vor Straßenglätte von einem Auto zum nächsten weitergegeben wird, erhöht das die Verkehrssicherheit ganz wesentlich.
„Dank der neuen Audi-connect-Technologien wird Audi fahren noch angenehmer, effizienter und sicherer; bei aller Vernetzung wird die Technik als unterstützender Part agieren und nie den Fahrer überstimmen“, sagt Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG.






























































