2,1 Milliarden Franken für Schweizer Autobahnen
Gut zwei Milliarden Franken für Bau, Ausbau
und Unterhalt der Nationalstrassen
Der Bund investiert 2010 fast 2,1 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz.
945 Millionen davon fliessen in den Bau von neuen Abschnitten, knapp 1,15 Milliarden werden in den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes investiert. In der intersession 2009 hat das eidgenössische Parlament die notwendigen Kredite beschlossen. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nun die entsprechenden Bauprogramme bewilligt.
Neubauprogramm:
Im Rahmen der Fertigstellung des Nationalstrassennetzes beginnen 2010 auf dem Abschnitt zwischen Delémont Ost und der Kantonsgrenze Bern die Hauptarbeiten (Kanton Jura). Die übrigen Schwerpunkte der Neubautätigkeit betreffen die Weiterführung begonnener Projekte, unter anderem:
A9 im Oberwallis
Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura
Ost-Ast der Umfahrung Biel (A5)
Brünigstrasse (A8) im Kanton Obwalden (Tunnel Lungern und Tunnel Zollhaus)
Prättigaustrasse im Kanton Graubünden (Weiterführung Hauptarbeiten TunnelSaas und Tunnel Küblis)
Insgesamt stehen für Neubauten im Rahmen der Netzvollendung 945 Millionen Franken zur Verfügung. Diese Mittel stammen aus dem Infrastrukturfonds. Die grössten Kredite wurden folgenden Kantonen zugeteilt: Bern 227 Millionen, Wallis 211,2 Millionen, Jura 138,5 Millionen, Zürich 93,1 Millionen, Graubünden 56,2 Millionen, Obwalden 48,8 Millionen und Neuenburg 31,8 Millionen. Rund ein Drittel des Kredits fliesst in Projekte in der Romandie. Die Netzvollendung bleibt auch nach der Neuordnung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen: Die Bauherrenaufgabe übernehmen weiterhin die Kantone, dem ASTRA kommt die Oberaufsichtspflicht zu.
Ausbau und Unterhaltsprogramm:
Für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen hat das Parlament 1,145 Milliarden Franken bereitgestellt. Diese Gelder stammen aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr. Investiert wird in total 448 Projekte; davon sind 142 in der Realisierung (Bau), 306 in der Projektierung. Bei acht Erhaltungsprojekten starten 2010 die Hauptarbeiten:
A1 Waadt: Villars-St-Croix - Oulens
A1 Bern: Stadttangente Bern
A1 Aargau: Lenzburg - Birrfeld
A2 Luzern: Rothenburg - Emmen Nord
A2 Luzern: Gesamterneuerung Cityring Luzern
A3/13 St. Gallen: Sarganserland
A4 Zug: Blegi - Rütihof, Ausbau auf sechs Fahrstreifen (Programm Engpassbeseitigung)
A12 Freiburg: Outre Broye - RiazUmfassende Informationen zu diesen und den übrigen grösseren Bauprojekten auf dem Nationalstrassennetz finden Sie im Internet unter www.autobahnschweiz.ch.
Eröffnungen 2010
Dieses Jahr wächst das Nationalstrassennetz um einen Kilometer. Es handelt sich um den Abschnitt Giswil/Grossmatt - Ewil der Brünigstrasse (A/N8) im Kanton Obwalden. 2009 wuchs das Netz mit den Eröffnungen der Westumfahrung Zürich und der Autobahn durch das Knonauer Amt um knapp 26 Kilometer.
Ende 2009 waren 1789,1 Kilometer Nationalstrassen in Betrieb, nämlich
7-spurige Autobahnen: 1,2 km
6-spurige Autobahnen 80,7 km
4-spurige Autobahnen 1324,3 km
3-spurige Autostrassen: 1,9 km
2-spurige Autostrassen: 269,5 km
Gemischtverkehrstrassen: 111,5 km
Dies entspricht 94,5 Prozent der heute geplanten Netzlänge.
Kontakt/Rückfragen: Mediendienst ASTRA, 031 324 14 91






























































