Quartalszahlen stimmen optimistisch
Die Neuwagenverkäufe sind im Monat März 2009 erstmals wieder gestiegen. Zehn der vierzig führenden Marken haben im ersten Vierteljahr sogar besser abgeschlossen als 2008.
Das kleine Schwarze zum roten Alfa: Emilie Boiron mit dem neuen Alfa Romeo Mito.
Am meisten freuen darf sich Fiat-Tochter Alfa Romeo. Die eleganten Italiener konnten in den ersten drei Monaten des Krisenjahres 2009 einen Drittel mehr Autos verkaufen als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Auch der Smart konnte im zweistelligen Prozentbereich zulegen. Die Plätze drei und vier der Klassenbesten teilen sich Citroën und Lancia, die beide ein knappes Zehntel besser verkauften als im vergangenen Jahr.
Audi, Suzuki, Dodge, Honda, Jaguar/Daimler und Volvo können ebenfalls ein positives Quartalsergebnis verbuchen.
Bei der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure gibt man sich vorsichtig optimistisch: «Ob das bereits die Wende zum Guten ist, lässt sich noch nicht sagen,» kommentiert auto-schweiz-Direktor Andreas Burgener das März-Ergebnis, «aber wir sehen doch einen Silberstreifen am Horizont und verfolgen gespannt die weitere Entwicklung.» Burgener weiter: «Die Markenhändler scheinen offenbar an ihren lokalen und regionalen Ausstellungen einen guten Job gemacht zu haben; es ist ihnen gelungen, das Ruder herum zu werfen - und das lässt für die Zukunft hoffen.»
Das erste Quartal ´09 im Vergleich zur Vorjahresperiode haben Seat, Toyota, Ford, Skoda, Hyundai, Volkswagen und Subaru mit einem Minus im einstelligen Prozentbereich abgeschlossen. Bei fast allen Marken stimmen die März-Verkaufszahlen zwar wieder optimistisch. Das Quartalsergebnis des gesamten Schweizer Automobilmarktes liegt aber immer noch um 11,4 Prozent unter dem des Vorjahres.
Schwierig ist die Lage bei Herstellern von Fahrzeugen der gehobenen Preisklasse: Mercedes, Maserati, Jeep, Porsche und Co hinken bis 30 und mehr Prozentpunkte hinter dem Vorjahresergebnis hinterher. Schlusslicht der Liste ist – nicht überraschend - US-Autobauer Chrysler, dessen Verkaufszahlen um knapp mehr als die Hälfte eingebrochen sind.
Den Zenit überschritten zu haben, schienen die Dieselpersonenwagen. Ihr Anteil am Gesamtmarkt sank im 1. Quartal von 33,9 auf 30,7 Prozent.
Zur Statistik 2009 (Excel-Datei)






























































