Axenstrasse: Ausbau ohne Stau
Für die Urner Regierung hat das Ausbauprojekt am Axen hohe Priorität. Der zu erwartende Mehrverkehr beunruhigt sie nicht.
Postkarte der alten Axenstrasse © flueelen.ch
Wie die «Neue Urner Zeitung» in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, betonte die Urner Regierung, dass mit dem Ausbauprojekt am Axen samt Sisiger Tunnel die «Bestvariante» gewählt worden sei. Damit könne der Schutz vor Naturgefahren erhöht und Uri besser erschlossen werden, Der Regierungsrat antwortet damit auf eine Interpellation von Landrat Arthur Zwyssig (FDP). Da das Dorf Sisikon vom Transitverkehr entlastet wird, geniesst das Projekt hohe Priorität.
Der Bau des Sisiger Tunnels, der in den Jahren 2011 bis 2017 terminiert ist, wird sich voraussichtlich um wenige Jahre verzögern. Die Bauarbeiten würden den Verkehr nicht stark beeinflussen, da die Streckenführung nur wenige Kontaktstellen mit der heutigen Axenstrasse aufweise. Dennoch erwartet die Urner Regierung eine Verkehrszunahme durch die Eröffnung der A4 im Knonauer Amt. Zudem werde die Sanierung des Seelisbergtunnels zwischen 2014 und 2018 temporär zu Ausweichverkehr führen.
Axenstrasse-Ausbau: Der Bundesrat hat Ende Januar 2009 dem Ausbau der Axenstrasse zugestimmt. Kernstücke des Projekts sind der 4,4 Kilometer lange Sisikoner Tunnel und der 2,8 Kilometer lange Morschacher Tunnel. Sie entlasten Sisikon nachhaltig vom Durchgangsverkehr und schützen die Neue Axenstrasse vor Naturgefahren wie Steinschlag oder Felsstürzen.
Die bestehende Axenstrasse wird vom Durchgangsverkehr befreit, so dass sie für Wanderer, Velofahrer und Touristen attraktiver wird. Auf der neuen Axenstrasse kann der Verkehr laut Astra entlang dem Urnersee sicher und umweltverträglich fliessen. Von der neuen Streckenführung profitieren auch die Kantone Schwyz und Uri sowie die Südschweiz, die noch besser mit der Wirtschaftsregion Zürich verbunden werden.






























































