Bahn frei für Fiat/Chrysler
Der rasche Einstieg des italienischen Automobil- und Industriekonzerns Fiat beim insolventen US-Autobauer Chrysler wurde vom Obersten US-Gericht nun doch freigemacht.
Der Supreme Court hob gestern die am Montag verfügte Blockade der Transaktion wieder auf, die eine kleine Gruppe von Gläubigern beantragt hatte. Sie hätten nicht nachweisen können, dass eine solche Verzögerung gerechtfertigt sei, so die Begründung des Obersten Gerichts. Am Montag waren die Anordnungen des Insolvenzrichters für den Verkauf bis auf Weiteres ausgesetzt worden. Die obersten Richter hatten damit zunächst dem Einspruch von Gläubigern - drei Pensionsfonds aus dem Bundesstaat Indiana - stattgegeben, die sich dagegen gewehrt hatten, dass ihre Forderungen weitgehend verfallen sollen. Die US-Regierung begrüsste die jüngste Entscheidung. Fiat hatte mit einem Rückzug aus dem Geschäft gedroht, sollte es nicht bis 15. Juni vollzogen sein






























































