BAIC funkt bei Opel-Deal dazwischen
Zwar hat Magna die Nase vorn, doch letztendlich ist immer noch nicht endgültig entscheiden, wer bei Opel einsteigt. Jetzt hat der chinesische Hersteller BAIC (Beijing Automotive Industry Corp) erneut um den Rüsselsheimer Autobauer geworben. Wie Medien unter Berufung auf die Agentur Reuters berichten, locken die Chinesen mit dem Versprechen, Opel im Reich der Mitte gross rauszubringen.
Haben hier bald Österreicher oder gar Chinesen das Sagen? Opel-Hauptsitz in Rüsselsheim.
Mit dem Zugang zu dem am schnellsten wachsenden Automarkt der Welt würde Opel zu einer globalen Marke, schreibt BAIC an General Motors. Die Pläne sehen vor, Opel-Modelle nicht nur nach China zu importieren, sondern ab 2012 auch vor Ort zu fertigen. BAIC schwebt bis 2015 ein Jahresabsatz von 485’000 Opel vor.
Für den bisher wenig beachteten Interessenten aus China wäre der Einstieg durchaus sinnvoll. BAIC ist aus Mangel an eigenen Markenprodukten stark von seinen Joint-Venture-Partnern Hyundai und Daimler-Benz abhängig.
Offiziell äusserten sich weder BAIC noch Opel oder die US-Konzernmutter General Motors (GM) zu einem möglichen Angebot. Am Donnerstag hatte BAIC nach Informationen der Financial Times bei Dresdner Kleinwort schriftlich Interesse bekundet. Die Bank berät GM beim Verkauf der Opel-Anteile. Ob es zu einer ernsthaften Offerte komme, sei kaum absehbar.






























































