Ein Viertel der Passagiere auf Rücksitzen schnallen sich nicht an
Keine grösseren Veränderungen bei der Gurtentragquote gegenüber dem Vorjahr: Das hat die repräsentative bfu-Zählung 2010 ergeben. Schweizweit schnallen sich 88% der Lenker an (2009: 87%), bei den Beifahrern sind es 89% (2009: 88%). Auf den Rücksitzen hat sich die Quote von 68% auf 74% erhöht.
Der Sicherheitsgurt gehört nach wie vor zu den wichtigsten Lebensrettern im Strassenverkehr. Schätzungen zufolge hat er in den 50 Jahren seit seiner Erfindung den Tod von weltweit über einer Million Menschen verhindert. Würden sich alle Fahrzeuginsassen konsequent anschnallen, könnten in der Schweiz jährlich rund 40 Menschenleben gerettet und 150 schwere Verletzungen vermieden werden. Obwohl die Statistiken in den letzten Jahren einen Anstieg der Tragquoten auswiesen, hat die Schweiz noch einen langen Weg vor sich, um zu den Nachbarländern aufzuschliessen (zum Vergleich die Tragquoten bei Fahrzeuglenkern innerorts: D 96%, F 98%, CH 83%). Die bfu, das Schweizer Kompetenzzentrum für Unfallprävention, engagiert sich gemeinsam mit Partnern und insbesondere der Polizei dafür, dass das Anschnallen im Auto in der Schweiz immer mehr zur Selbstverständlichkeit wird – auch auf den Rücksitzen.






























































