Bfu zufrieden: 95% sind «fit für die Strasse»
Die Polizei und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung haben dieses Jahr mit der gemeinschaftlichen Kampagne «Fit für die Strasse?» auf die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss aufmerksam gemacht. Massnahmen zur Information und Sensibilisierung wurden durch eine intensivierte Kontrollaktivität der Polizei ergänzt: 95% der überprüften Lenker hatten dabei weniger als 0,5 Promille Alkohol im Blut.
Open-Air-Konzerte, Freiluft-Kinos, Grillfeste, gemütliche lange Abende in Biergärten oder auf Terrassen – ein schöner Sommer bietet allerlei Gelegenheit zu anregenden und geselligen Tätigkeiten. Oft werden die durstigen Kehlen von alkoholischen Getränken genetzt – was bedeutet, dass man auf das Lenken von Fahrzeugen verzichten sollte. Nur wer «fit für die Strasse» ist, stellt für sich und andere keine Gefahr dar. Unter diesem Motto haben die bfu und die Polizei die Bevölkerung während der vergangenen Monate im Rahmen einer Kampagne auf die Risiken des Fahrens in angetrunkenem Zustand aufmerksam gemacht. Denn der Genuss von Alkohol vermindert die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, was im Strassenverkehr fatale Folgen haben kann und auch immer wieder hat. Rund 700 Personen wurden im Jahr 2008 bei Verkehrsunfällen, bei denen Alkohol im Spiel war, schwer verletzt oder getötet.
Plakate, Kino- und Radiospots sowie öffentliche Informationsanlässe sorgten dafür, dass das Thema präsent blieb. Ebenso wichtig war die Intensivierung der Polizeikontrollen auf den Schweizer Strassen in den Monaten Mai und Juni. Um die Kontrollerwartung der Lenker zu steigern und somit eine möglichst hohe präventive Wirkung zu erreichen, kündigte die Polizei die Phasen vermehrter Kontrolltätigkeit teilweise an und gab nach deren Abschluss die Resultate via Medien bekannt. Zudem teilten die Polizeicorps mehrerer Kantone der bfu die Ergebnisse ihrer Kontrollen mit: 95% der mehr als 20 000 überprüften Lenker wiesen dabei einen Wert von weniger als 0,5 Promille auf.
In Anbetracht der Tatsache, dass die 5% alkoholisierten Lenker rund 15% aller schweren und tödlichen Verkehrsunfälle verursachen, ist klar, dass weitere Präventionsarbeit nötig ist. Durch die Kombination von Sensibilisierungsmassnahmen und Polizeikontrollen, wie sie im Rahmen der Kampagne «Fit für die Strasse» exemplarisch angewandt wurde, kann die Zahl der Alkoholunfälle künftig noch weiter reduziert werden. Untersuchungen der bfu zeigen, wo die grössten Probleme liegen: An Wochenenden und nachts ereignen sich überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol eine Rolle spielt; betroffen sind insbesondere junge Männer.






























































