Bluetec auch für Europäer
Mercedes bietet ab Herbst 2009 die Modellreihen R-Klasse, GL-Klasse und ML-Klasse auch in Europa mit Bluetec-Abgastechnologie an, die die Abgase der Geländewagen deutlich sauberer machen soll.
Harnstoff-Gemisch im Tank: Bluetec-Auto.
Laut dem Bericht von «Auto, Motor und Sport» sollen alle Modelle die ab 2014 geplanten Grenzwerte der EU-6-Norm erfüllen.
Im Oktober 2006 hat DaimlerChrysler in den USA den E 320 Bluetec zunächst mit einem Speicherkatalysator zur nachmotorischen Entstickung eingeführt. In Zukunft wird bei SUVs ein Selektives katalytisches Reduktions-Verfahren (SCR-System) mit AdBlue-Einspritzung zur Anwendung kommen, das einen höheren Wirkungsgrad bei der Stickoxidminderung aufweist. Seit 2009 benutzt der Audi Q7 3.0 TDI clean diesel als erstes SUV dieses System.
| Stichwort Bluetec In der Fahrzeugtechnik wird das Selektive katalytische Reduktions-Verfahren (SCR) angewendet, um bei Dieselfahrzeugen die Stickoxidemissionen zu senken. Mit Hilfe dieser Technik können Nutzfahrzeuge die EU5-Norm und PW die sehr strengen amerikanischen Abgasnormen erfüllen. Der für die SCR-Reaktion benötigte Ammoniak wird nicht direkt, d. h. in reiner Form, verwendet, sondern in Form einer 32,5 %igen, wässrigen Lösung, von der Industrie einheitlich mit AdBlue® bezeichnet. Die Stickoxidminderung erfolgt ohne Änderung der motorischen Verbrennung und erhält damit den sehr guten Wirkungsgrad von Dieselmotoren. Der wesentliche Nachteil bei der Verwendung der SCR-Technologie ergibt sich aus dem benötigten Betriebsstoff AdBlue. Dieser muss in einem weiteren Tank mitgeführt und bedarfsgerecht in den Abgasstrom eingesprüht werden. |
Zum Bericht von Auto, Motor und Sport






























































