Brabham will zurück in die Formel 1
Der traditionsreiche Name Brabham soll in die Formel 1 zurückkehren. Nach Informationen des Fachblatts «Motorsport aktuell» hat sich eine Gesellschaft namens Brabham Grand Prix Limited fristgerecht beim Automobil-Weltverband FIA für die Saison 2010 eingeschrieben.
Brabham-Besitzer Franz Hilmer, Brabham Logos, Jack «Black Jack» Brabham, 1966
Wie das Magazin in seiner neuesten Ausgabe berichtet, ist der alleinige Gesellschafter der Deutsche Franz Hilmer. Er besitzt im bayerischen Niederwinkling den Automobil-Industrie Zuliefererbetrieb Formtech. Hilmer hat die Konkursmasse des Super-Aguri-Rennstalls gekauft, der 2008 pleite gegangen war und seinen Sitz im englischen Leafield hat. Hilmer hat sich zudem die Rechte an dem Namen Brabham Grand Prix gesichert.
Ausser Brabham Grand Prix Limited haben sich die zehn in dieser Formel-1-Saison vertretenen Teams und weitere Kandidaten für die WM im kommenden Jahr angemeldet. Die neun derzeit in der Vereinigung FOTA organisierten Teams - Williams war wegen seiner frühen Einschreibung ausgeschlossen worden - haben an ihre Nennung allerdings Bedingungen geknüpft und wollen nicht unter der von der FIA vorgeschriebenen Budgetobergrenze von 45 Millionen Euro starten. Am 12. Juni will die FIA bekanntgeben, welche 13 Teams 2010 zugelassen werden.
Das Team Brabham, das 1961 vom zweimaligen Weltmeister Jack Brabham gegründet wurde, fuhr bis 1992 in der Formel 1. Der Rennstall gehörte von 1973 bis 1987 dem heutigen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. Der Australier Brabham gewann 1966 in seinem eigenen Auto seinen dritten WM-Titel, sein Landsmann Denis Hulme war 1967 im Brabham erfolgreich, der Brasilianer Nelson Piquet holte 1981 und 1983 die Weltmeisterschaft.






























































