Der neue Buick ist ein Opel
General Motors bringt im Sommer den neuen Buick LaCrosse auf den US-Markt. Die Fünfmeter-Limousine basiert auf dem Opel Insignia und leistet 255 PS aus sechs Zylindern.
Kann die Verwandtschaft nicht leugnen: Insignia-Klon Buick LaCrosse.
Der neue LaCrosse ist eigentlich ein Opel Insignia. Das Blechkleid des Amis gleicht der deutschen Mittelklasse fast wie ein Ei dem anderen, lediglich an Kühlergrill und Heck wurde ein bisschen herumgefeilt. Auch die technische Plattform stammt vom Insignia, der Radstand wurde auf 2,83 Meter verlängert. Herausgekommen ist ein Stufenheck-Dickschiff von 5,03 Metern Länge und 1,86 Metern in der Breite (Insignia: 4,83/1,85 m). Trotz der wuchtigen Dimensionen ist der LaCrosse noch der «Kleinste» in der aktuellen Buick-Palette.
Zum Marktstart werden ausschliesslich Sechszylinder angeboten. In der stärksten Motorisierung leistet ein ein 3,6 Liter grosser V6-Motor 280 PS, das kleinere Dreiliter-Aggregat leistet 255 PS. Später soll noch ein 2,4-Liter-Vierzylinder mit 182 PS folgen. Genau wie beim deutschen Pendant ist ein optionaler Allradantrieb erhältlich. Drei Ausstattungsvarianten werden angeboten, das Basismodell LaCrosse CX schon für 27’835 US-Dollar, das sind umgerechnet 30'000 Franken. Dafür gibt es unter Anderem ein CD-Radio, sechs Airbags, Lederlenkrad, elektrische Fensterheber und Klimaanlage.
Mit viel Elektronik-Luxus protzt die 280 PS starke Topversion CXS. Chromfelgen, beheiz- und belüftbare Ledersitze, Zwei-Zonen-Klima, elektrische Sitzverstellung mit Memory und heizbarem Lenkrad. Auch ein Head-up-Display wird serienmässig geliefert. Das Ganze gibt's bei Buick für umgerechnet rund 36'500 Franken. Ein schier unglaubliche günstiger Preis. Zum Vergleich: Der günstigste Insignia mit mageren 140 PS aus 1,6 Litern Hubraum kostet bei uns mindestens 37'800 Franken, das Topmodell mit 2,8 Liter grossem V6-Turbo, 260 PS, Allrad und Cosmo-Ausstattung schlägt mit mindestens 62'300 Franken zu Buche.






























































