Opel: Chinesen wollen weniger Jobs streichen
Nach den Plänen der Beijing Automotive Industry Holding Co. sollten 7’584 Stellen bei einer Übernahme wegfallen - rund 3’000 davon in Deutschland, berichtete die «Financial Times Deutschland» unter Berufung auf die Angebotsunterlagen.
Man spricht Mandarin: Opel-Stammhaus in Rüsselsheim.
Im Ringen um den deutschen Autobauer Opel und seine britische Schwestermarke Vauxhall hat der chinesische Hersteller BAIC geringere Stellenstreichungen angeboten als sein Bieterrivale Magna.
Der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna plant bei einem Zuschlag für Opel rund 10’000 Stellenstreichungen. Magna verhandelt bereits seit Wochen mit Opels Mutterkonzern General Motors (GM).
Magna soll in seinen Gesprächen mit GM weit fortgeschritten sein. Ein Abschluss stehe kurz bevor, hiess es. BAICs Offerte sei jedoch sehr interessant. Gestern informierten GM-Manager die deutsche Bundesregierung über den Verlauf der Verhandlungen.
Allerdings stellte BAIC klar, dass das Ziel der Übernahme von 51 Prozent an Opel der Transfer westlicher Technik nach China sei: «Die Industrialisierung eines Entwicklungslandes wie China braucht Zugang zu geistigem Eigentum», betonte BAIC. So verlangt das Unternehmen von GM Lizenzen für alternative Antriebe. Experten äusserten sich dazu zweifelnd. «Es ist unwahrscheinlich, dass GM in dem wichtigen Markt China einen Konkurrenten stärkt und dorthin eigene Technologie gibt», sagte ein Konzernkenner.






























































