Citroën: Flucht nach vorne
Der französische Autobauer Citroën bringt bis Ende 2011 sechs komplett neue Fahrzeuge auf den Markt. Drei davon gehören zur neuen Modell-Linie «DS», welche im bereits Februar vorgestellt wurde.
Ein Picasso in der guten Stube: Der 2009er C3
Den Beginn macht der C3, der noch in diesem Jahr neu aufgelegt wird und die Weltpremiere voraussichtlich an der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2009) haben wird. Erste Infos dazu: Ein Dreitürer (C3 Picasso) ist nicht mehr im Programm. Auch soll der C3 entgegen dem allgemeinen Trend nicht grösser werden, sondern so positioniert sein, dass er auch gleich den bisherigen C2 ersetzt.
Etwas über dem C3 wird der DS3 angesiedelt werden, jenes Fahrzeug, das als Studie «DS Inside» jetzt die Runde macht und, mit beschränktem Zugang, auch am Autosalon in Genf zu sehen war. Auf den Markt kommen soll der DS3 im ersten Semester 2010.
Der komplett neue C4 kommt voraussichtlich im zweiten Semester 2010. Auch von diesem Modell wird es keinen Dreitürer mehr geben wie bisher. Dafür den DS4. Dieser kommt im ersten Semester 2011, gefolgt vom DS5 im zweiten Semester 2011. Beides spannende Fahrzeuge, nicht nur vom Design her, auch technisch. Nischenprodukte, verriet Citroën-Marketingchef Vincent Besson der Schweizer Familie.
Auch wenn Citroën die neue DS-Linie einführt, das Modellprogramm wird nicht weiter gespreizt. Es wird keinen C2 mehr geben, dafür den DS3. Es wird kein C4-Coupé mehr geben, dafür den DS4. Der DS5 ersetzt kein bisheriges Modell, ist aber eine Ergänzung der bisherigen Modellpolitik. So gesehen, macht die neue DS-Linie auf jeden Fall Sinn – auch deshalb, weil die Franzosen von ihren eigenen, höheren Ansprüchen profitieren wollen und die Produkte durchs Band auf ein Qualitätsniveau zu bringen gedenken, das dem Statement «DS» würdig ist.






























































