Chrysler geht in die Insolvenz
Der schwer angeschlagene US-Autokonzern Chrysler hat Insolvenz angemeldet. Das Verfahren mit Gläubigerschutz nach Kapitel elf («Chapter eleven») des US-Insolvenzrechts werde eröffnet, verlautete es aus dem Weissen Haus.
Jetzt kann nur noch Fiat den US-Automobilriesen retten.
Dieser Schritt wurde nötig, nachdem Gläubiger, ausschliesslich Hedge Funds, einen Schuldenverzicht abgelehnt haben.
Das Insolvenzverfahren soll den Weg für einen rettenden Einstieg des italienischen Autobauers Fiat ebnen. Zugleich gab es aus Italien widersprüchliche Angaben darüber, ob Fiat bereits eine Vereinbarung mit Chrysler unterzeichnet habe.
Fiat zeigte sich zwar bereit, bei Chrysler vorerst mit 20, später mit bis zu 35 Prozent einzusteigen, dabei wollen die Turiner aber kein Geld investieren, sondern Motoren in den USA bauen lassen. Fiat ist der letzte Strohhalm für Chrysler.
Die US-Regierung hofft, Chrysler schnell durch eine Insolvenz bringen zu können, schreibt das «Wall Street Journal». Allerdings könnten die Gläubiger einem schnellen Verfahren erneut Steine in den Weg legen.
Zum Artikel des Wall Street Journal






























































