Neuer Gigant: Allianz von Daimler mit Renault-Nissan
Daimler hatte in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen mit Allianzen gemacht. Die Versuche mit Chrysler, Mitsubishi und Hyundai waren nicht erfolgreich. Warum also jetzt die Verbindung mit der Renault-Nissan-Allianz? Die Antwort ist einfach: wirtschaftlicher Druck.
Nach monatelangen Verhandlungen verkündeten die Chefs von Daimler und Renault heute in Brüssel die Verbindung.
Daimler, mit Mercedes im Premiumsegment, will insbesondere im Kompakt- und Kleinwagengeschäft dank der neuen Allianz punkten. Schwergewichtig soll hier auch dem strauchelnden Smart unter die Arme gegriffen werden. Beim Sparauto brach der Absatz 2009 ein. Renaults Twingo hingegen hielt sich wacker im Markt. So sieht die Kooperation insbesondere auch vor, dass ein neuer Smart und ein neuer Twingo auf gemeinsamer Basis entwickelt werden soll. Dieser wird aber auf keinen Fall vor 2013 vom Band laufen können.
Besiegelt wird die Allianz mit gegenseitigen Beteiligungen zwischen 1,55 und 3,1% unter den drei Partnern.
Kaum ist der Vertrag unterzeichnet , wird auch schon laut über die weitere strategische Kooperation und deren Ausbau nachgedacht:
Austausch und gemeinsame Entwicklung bei den Top-Modellen von Nissan und Mercedes, gemeinsamer Einkauf, Austausch und gegenseitige Nutzung von Produktionskapazitäten, Weiterentwicklung von Batterietechnik und Elektrofahrzeugen.






























































