Der Mini wird 50
Am Mittwoch 26. August 2009 wird die Marke Mini 50 Jahre alt.
An diesem Tag im Jahr 1959 enthüllte die British Motor Corporation (BMC) das Ergebnis ihrer Entwicklungsarbeit für einen revolutionär neuen Kleinwagen.
Sir Alec Issigonis: 1959 den Mini erfunden, 1969 zum Ritter geschlagen.
Schon in den ersten Verkaufsbroschüren für den Morris Mini-Minor wurde die «ausserordentliche Zukunftsorientierung» gepriesen. Und fünfzig Jahre später steht fest: nur wenige Fahrzeugkonzepte haben ähnliche Zeitspannen überdauert oder eine vergleichbare Popularität erlangt. Kein Fahrzeugkonzept wurde jemals in einer so grossen Vielfalt von Varianten umgesetzt wie das des Mini. Die Premiere des Mini E im letzten Jahr war bestimmt ein Highlight in der Geschichte des MNI, an das man vor 50 Jahren noch nicht gedacht hatte, denn bereits vor 50 Jahren war eine Reduzierung des Benzinverbrauchs ein zentrales Thema in der Fahrzeugentwicklung. Im Jahr 1956 bestimmte die Suez-Krise und die Benzin-Rationierung eine bedeutende Rolle für die Automobilindustrie. Vorgaben der Konzernleitung für den Konstrukteur Alec Issigonis für den Mini waren: viel Innenraum bei möglichst geringen Ausmassen, Platz für vier Insassen, tadellose Fahreigenschaften, ein geringer Benzinverbrauch und ein günstiger Verbrauch. Der Mini überschritt bereits 1962, drei Jahre nach seiner Markteinführung, die Jahresproduktion von 200’000 Fahrzeugen. Als die Reichen und Schönen (Peter Sellers, die Beatles, Brigitte Bardot, Clint Eastwood, Lord Snowdon, Twiggy etc) dieser Welt den Mini als idealen Stadtwagen für sich entdeckten, wurde er zum Markenzeichen einer ganzen Generation.
Der Relaunch der Marke
Nach dem Kauf von Rover im März 1994 entschied sich die BMW Group, die Tradition der Marke Mini aufzugreifen und die Geschichte des Mini fortzuschreiben. Seit der Markteinführung des «New Mini» im Jahr 2001 wurden bis heute weltweit fast 1,5 Mio. Fahrzeuge verkauft. Im Jahr 2008 wurden weltweit mehr als 232’000 Fahrzeuge der Marke Mini abgesetzt. Der grösste Einzelmarkt für Mini Automobile waren im Jahr 2008 die USA. Weltweit wird der einzigartige Premium-Kleinwagen inzwischen in 80 Ländern angeboten.
Mini konnte sich in diesem Jahr zwar auch nicht der globalen Wirtschaftskrise entziehen, aber bereits im Juli 2009 zeigte die Marke ein leichtes Absatzplus von 0,3% gegenüber dem Monat des Vorjahres. Insbesondere das seit Ende März verfügbare neue Mini Cabrio sorgte für Zuwachse.
Die BMW Group hat seit 2001 mehr als 380 Millionen britische Pfund (ca. 660 Mio Franken) in das Mini Werk Oxford sowie weitere 100 Millionen Pfund (175 Mio Franken) in die ebenfalls zum «Mini Production Triangle» gehörenden Fertigungsstätten Hams Hall und Swindon investiert.
Als Weltpremieren warten die Birthday Editionen Mini 50 Camden und Mini 50 Mayfair sowie weitere überraschende Produktneuheiten auf die Besucher der IAA 2009.
Der Vorstoss in weitere Fahrzeugsegmente ist für die Designer eine überaus reizvolle Option. Das Mini Crossover Concept präsentiert sich als typischer Vertreter der Mini Designphilosophie und gleichzeitig als neue Modellvariante ohne historischen Hintergrund, die die Marke in eine völlig neue Dimension führt. Die Markteinführung des Mini Crossover ist in 2010 geplant.
Weitere Informationen bei Mini Schweiz






























































