Drei Gebote für Opel
Mit dem Ablauf der Angebotsfrist am Montagnachmittag hat die Opel-Mutter General Motors insgesamt drei Angebote für sein europäisches Geschäft erhalten.
Opel Stammhaus in Rüsselsheim.
Der kanadische Zulieferer Magna, der Finanzinvestor RHJ und der chinesischen Hersteller BAIC bemühen sich um den Autobauer. Die Bundesregierung wurde parallel informiert, wie es in Kreisen hiess.
Magna und RHJI gelten als Favoriten, BAIC waren zuletzt keine Chancen mehr eingeräumt worden.
| Die Bieter Magna International Inc. ist ein österreichisch-kanadisches Unternehmen aus Aurora, Ontario. Der europäische Zweig wird vom niederösterreichischen Oberwaltersdorf aus gesteuert. Magna International ist Kanadas grösster Hersteller von Automobil-Teilen und eines der grössten Unternehmen des Landes. Weltweit hat der Konzern in 25 Ländern rund 74’000 Beschäftigte in 240 Produktionsbetrieben und 86 Entwicklungszentren. BAIC resp. Beijing Automobile Works ist ein chinesischer Automobilhersteller mit Sitz in Beijing. BAIC produziert leichte Geländefahrzeuge und Lastkraftwagen für den zivilen und militärischen Gebrauch. Die Firma unterhält zwei Auto-Fabriken mit einer Gesamtkapazität von 100'000 Fahrzeugen pro Jahr. RHJI alias Ripplewood ist eine US-Beteiligungsgesellschaft, die ein Vermögen von rund vier Mrd. US-Dollar verwaltet. Das Beteiligungsportfolio reicht von Telekommunikation über Banken bis zur Unterhaltungsbranche. 2004 hat Ripplewood Holdings sein Portfolio in die belgische Gesellschaft RHJ International eingebracht. Heute wird die Gesellschaft von dem ehemaligen Dresdner Bank Vorstand Leonhard Fischer (CEO) geführt. In Europa hat das Unternehmen unter anderem den Automobilzulieferer Honsel erworben. |






























































