Eco-Drive neuer Standard für Verbrauchsangaben
Die Schweizer Automobilimporteure haben beschlossen, in Inseraten, Prospekten und Verkaufsunterlagen die Angaben zum Treibstoffverbrauch in Zukunft einheitlich regeln. .So sollen effektive Vergleiche zwischen den Fahrzeugen ermöglicht werden.
Der Verbrauche von Fahrzeugen variiert in der Praxis je nach Fahrstil, Bladung, Topografie und Jahreszeit teilweise deutlich. Deshalb empfehlen die Schweizer Automobilimporteure, den eco-drive-Fahrstil als neue Kenngröße anzugeben. Durch diese Maßnahme, die auf freiwilliger Basis und ohne jeden staatlichen Druck erfolgen soll, will man mehr Transparenz für Autokäufer schaffen. Der eco-drive-Fahrstil, den verschiedene Organisationen in eigens dafür konzipierten Kursen vermitteln, soll zudem eine CO2-Reduktion um bis zu zehn Prozent möglich machen.
In jüngster Vergangenheit war es aus Unkenntnis der Sachlage vermehrt zu nachvollziehbaren Beanstandungen gekommen, weil der ermittelte Fahrzeugverbrauch in der Praxis höher war als der in den offiziellen Verkaufsunterlagen angegebene Wert. Grund für diese Diskrepanzen ist der Messzyklus nach der europäischen Richtlinie 80/1268/EWG. Doch genau diese Werte müssten die Importeure anwenden, sie seien u.a. durch die Energieverordnung dazu verpflichtet, erklärt der Verband auto-schweiz.
Als dieses Messverfahren Mitte der 90er-Jahre entwickelt wurde, entsprach es recht genau dem realen Fahrbetrieb. Inzwischen haben sich aber Fahrzeuge und Verkehr markant verändert, sodass manche Autos im Alltag mehr verbrauchen, als der Normverbrauch verspricht. Bis zur Einführung eines neuen, aktualisierten Messverfahrens halten die Schweizer die geplante Zusatzinformation für eine wertvolle Hilfe. Sie weisen zugleich auch darauf hin, dass die heutigen Normverbräuche unter identischen Bedingungen auf dem Prüfstand gemessen werden, ein direkter Vergleich einzelner Fahrzeuge damit möglich ist.






























































