Rettungskarten: Gefahr bei Elektro- und Hybridantrieb
Rettungskarten für Hybridfahrzeuge werden aufgrund der steigenden Zulassungszahlen dieser Autos immer wichtiger. Zudem kommen in Kürze die ersten Autos mit reinem Elektroantrieb auf den Markt. Für diese Hochspannungsfahrzeuge ist eine solche Karte unentbehrlich; immerhin liegt in ihnen eine Spannung bis zu mehreren Hundert Volt an.
Weil gefährliche Hochspannungskabel in verunfallten Elektro- und Hybridautos die Rettung von Personen erschweren können, ist die Rettungskarte bei diesen Antriebsarten von besonderer Bedeutung. Sie zeigt den Rettungskräften im Ernstfall, wo genau das Fahrzeug fachgerecht aufzuschneiden ist, ohne dass stromführende Leitungen durchtrennt werden. Die in Hybrid- und Elektroautos anliegende Spannung beträgt bis zu 600 Volt.
Aber nicht nur Hochspannung kann Rettern das Leben erschweren. Besondere Vorsicht an den Tag legen müssen sie auch beim Auftrennen gasbetriebener Autos, um Gasleitungen und den Tank nicht zu beschädigen. Ebenso wichtig bei diesen Fahrzeugen ist die Position der Sicherheitsventile, über die im Brandfall kontrolliert Gas abgelassen werden kann. Eine Rettungskarte gibt über die genaue Positionierung der entsprechenden Teile Auskunft.
Eine Rettungskarte sollte sich direkt im Auto befinden, weil die meisten Feuerwehren heute noch nicht am Unfallort die lebensrettenden Informationen via Internet abfragen können. Zudem sei eine exakte Identifikation des Fahrzeugs am Unfallort oftmals fehlerhaft, so der ADAC, der die Rettungskarte als die „derzeit beste Lösung“ bezeichnet. Emfpohlen wird, die Karte hinter der Fahrersonnenblende zu deponieren. Dort können Einsatzkräfte schnell auf sie zugreifen.
Inzwischen bieten alle Hersteller das DIN-A4-Blatt an. Unter www.rettungskarte.de bietet der Klub alle wichtigen Informationen zur Rettungskarte. Über Links zu den Herstellern kann sich dort jeder die Karte für seinen Pkw auch selbst ausdrucken. In den Geschäftsstellen des Klubs erhält man einen kostenlosen Hinweisaufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ für die Windschutzscheibe.






























































