Formel-1-Teams gegen die Fia
Im neuen Zwist um die Budget-Obergrenze kämpfen die Rennställe der Königsklasse gemeinsam gegen die Pläne des Automobil-Weltverbandes Fia.
Alle gegen einen: Die Mitglieder der FOTA kämpfen für einmal miteinander.
Nach dem gestrigen Treffen der Teamvereinigung FOTA (Formula One Teams Association) in London teilten die Formel-1-Rennställe mit, dass man nach einer konstruktiven Zusammenkunft beschlossen habe, «methodisch für ein Vorgehen bei der Kostenreduzierung in 2010 und 2011 zusammenzuarbeiten». Aus diesem Grund soll es so schnell wie möglich zu Verhandlungen mit der Fia kommen.
In der FOTA sind die Formel-1-Teams von BMW Sauber, Brawn, Ferrari, Force India, McLaren, Red Bull, Renault, Toro Rosso, Toyota, und Williams organisiert.
Max Mosley, der umstrittene Präsident der Fia, drückte eine ab dem nächsten Jahr gültige Budgetgrenze in der Königsklasse durch. Diese Limite beträgt rund 44 Millionen Euro (66,5 Millionen Franken) pro Team. Wer sich an Mosleys Vorgaben hält, wird mit grossen Freiheiten bei der Aerodynamik und der Motorenleistung der Boliden belohnt. Dagegen bleiben Teams, die weiterhin mehr Geld investieren wollen, diese Vorteile verwehrt.
Die offizielle Mitteilung der FOTA






























































