Fiat plant AG mit Chrysler und Opel
Fiat-Chef Sergio Marchionne hat Einzelheiten seiner Pläne für die Übernahme des deutschen Autobauers Opel genannt. Aus Fiat, Chrysler und Opel solle eine neue Aktiengesellschaft hervorgehen, sagte er der «Financial Times». Diese solle Einnahmen von rund 80 Milliarden Euro (ca. 120 Mia. Franken) pro Jahr generieren und jährlich bis zu sieben Millionen Autos verkaufen.
Vom technischen und industriellen Standpunkt her sei dieser Zusammenschluss eine «himmlische Hochzeit», ergänzte Marchionne. Durch eine Fusion von Fiat und Opel könnten jährlich rund eine Milliarde Euro eingespart werden. Nach Berechnungen der «Financial Times» anhand von ähnlichen Fusionen in der Vergangenheit könnten bis zu 9’000 Arbeitsplätze verlorengehen. Der Fiat-Chef trifft sich heute mit hochrangigen deutschen Politikern.
Ein Vertreter des Opel-Aufsichtsrats forderte die deutsche Bundesregierung auf, sich bei einer Entscheidung über die Zukunft des Autobauers nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen. Opel solle nicht an irgend jemand «verscherbelt» werden, wenn nicht genau absehbar sei, ob das Konzept den Interessen der deutschen Steuerzahler und nicht zuletzt auch den Beschäftigten bei Opel entspricht.
Neben dem italienischen Autokonzern interessiert sich auch der österreich-kanadische Autozulieferer Magna für Opel. Weitere Interessenten seien im Gespräch.






























































