Fiat will in den Chrysler-VR
Fiat und der angeschlagene US-Autobauer Chrysler diskutieren derzeit über Veränderungen im Management und Board des US-Autobauers im Falle einer Beteiligung von Fiat an Chrysler. Im Gespräch sei ein neues siebenköpfiges Board für Chrysler, in dem auch Repräsentanten von Fiat vertreten sein sollen.
Dem Bericht von «automotive news» zufolge könnte Fiat-CEO Sergio Marchionne künftig auch direkt im Chrysler-Vorstand verteten sein, möglicherweise sogar als Chief Executiv Officer. Die Ämter von CEO und Chairman sollen getrennt werden, wobei die Position des Chrysler-Chairman wahrscheinlich mit einem Amerikaner besetzt werden soll.
Der italienische Automobil- und Industriekonzern Fiat S.p.A. könnte grösster Anteilseigner beim angeschlagenen US-Automobilkonzern Chrysler werden.
Fiat könnte mit einem Anteil von 20 Prozent nach einem teilweisen Ausstieg der Beteiligungsgesellschaft Cerberus Capital Management (z.Z. 80,1 Prozent) und der Daimler AG (z.Z. 19,9 Prozent) neuer Grossaktionär bei Chrysler werden. Die Zeitung schreibt, dass die dann verbliebenen 80 Prozent nach einer Rettung des Autobauers durch den Staat auf mindestens fünf Banken und den Steuerzahler verteilt würden. Aber auch eine weitere Beteiligung von Cerberus und Daimler seien im Gespräch. Fiat und Chrysler hatten vor kurzem in ihren Gesprächen über eine Allianz eine Einigung erzielt und eine Kooperation beschlossen.






























































