Fiat will die Motorentechnik revolutionieren
Der Turiner Automobilkonzern will neue Massstäbe im Motorenbau setzen. Wie schon bei der CommonRail-Technik könnte Fiat ein weiteres mal die Motorentechnik revolutionieren. Sowohl bei Diesel- als auch Ottomotoren soll in Kürze die «Multiair»-Technologie zum Einsatz kommen.
Fiat Multiair Technoloy. Statt nach Gaspedaldruck ändert die Benzinzufuhr nach Fahrverhalten.
Bislang arbeitete die Nockenwelle zur Steuerung der Einlassventile des Motors mechanisch. Diese Konstruktion, die stets einen Kompromiss aus guter Fahrbarkeit und Sparsamkeit darstellte, soll durch eine stetige Optimalsteuerung der Ventile ersetzt werden.
Die Folge: Zehn Prozent weniger Verbrauch und eine gleichzeitige Leistungssteigerung um zehn Prozent; zudem mehr Agilität. Die zweite «Revolution» liegt im Einsatz von Zweizylindermotoren: 3,4 Liter Benzin pro 100 Kilometer und ein CO2-Ausstoss von 80 g/km beim Fiat 500 mit Start/Stop-Automatik sollen so bis nächstes Jahr möglich sein.
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