Ford Kuga 2.5T mit Turbokraft und Automatik-Getriebe
Die Ford-Kuga-Baureihe, im EuroNCAP-Crashtest mit dem besten Sterne-Rating und dem Titel «sicherstes Kompakt-SUV» geschmückt, erhält einen zusätzlichen Vertreter. Das neue Modell trägt die Bezeichnung «2.5T» und fällt durch eine kraftvolle Motorisierung mit 200 Turbo-PS auf. Zudem fährt das Top-Crossover auf Wunsch mit einer modernen Automatik und zusätzlichen Design-Optionen vor.
Jetzt wird die Modellpalette, in der bislang ausschliesslich der beliebte und 136 PS starke Zweiliter-Duratorq-Turbodiesel zum Einsatz kam, durch die Benzinvariante «2.5T Duratec» mit 200-PS-Turbomotor (147 kW) ergänzt. Und der leistungsbetonte, besonders kultivierte 2,5-Liter-Fünfzylinder erweist sich als perfekte Alternative zum durchzugstarken TDCi. Kein Wunder: Schliesslich basiert er auf den bewährten Turbomotoren der sportlichen Topversionen des Mondeo und S-MAX sowie des Ford Focus ST. Trotzdem wurde das Aggregat, um den hohen Erwartungen der Klientel zu entsprechen, tief greifend modifiziert und angepasst. Im Klartext: Neben einer ausgeprägten Laufkultur zeichnet es sich im Kuga durch einen betörenden Sound aus, was in erster Linie das Ergebnis eines speziell adaptierten Auspufftraktes ist.
Ziel war es aber auch, «mit dem Kuga das dynamischste Fahrzeug seiner Klasse anzubieten», so Gunnar Herrmann, C-Car Vehicle Line Director Ford Europa. Da drängte sich der 2,5-Liter-Turbobenziner, der die hierfür notwendige Extraportion Performance bereitstellt und genau aus diesem Grunde perfekt in dieses Automobil passt, geradezu auf. Für den Fahrbetrieb auf und abseits fester Strassen heisst das konkret: Der Kuga 2.5 Turbo, der ab Werk von einem intelligenten Allradantrieb mit moderner Haldex-Kupplung profitiert, glänzt in Kombination mit dem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe nicht nur mit temperamentvollen Fahrwerten (Spitze 210 km/h, 0 - 100 km/h in 8,2 Sekunden), sondern auch mit einem linear verlaufenden Drehmoment-Plateau, das von 1600 bis 4000 Umdrehungen konstant 320 Newtonmeter zur Verfügung stellt. Gleichzeitig verbraucht die jüngste Modellversion im Schnitt moderate 9,9 Liter Benzin und stösst 234 Gramm CO2 pro Kilometer aus – für ein Crossover-Modell dieser Leistungsklasse ein vergleichsweise günstiger Wert.
Gegen 2100 Franken Aufpreis steht der attraktive Allrounder mit Durashift 5-tronic-Automatik zur Verfügung – ein ausgesprochen feines System, das die Vorteile des nahezu linearen Drehmomentverlaufs des Fünfzylinder-Turbos besonders wirksam zur Geltung bringt und sie um nochmals verfeinerten Komfort ergänzt. Charakteristisches Merkmal der Automatik: Sie bietet die Wahl zwischen unterschiedlichen Schaltprogrammen bis hin zu einem manuellen Modus, in dem ausschliesslich der Fahrer das Kommando über die fünf Vorwärtsgänge übernimmt. Im Sinne einer dynamischeren Fahrweise kann er aber auch die Einstellung «Sport» aktivieren, um die Reaktionszeit des Getriebes auf Gaspedalbefehle zu minimieren. Zugleich schaltet die Automatik später hoch und früher wieder herunter. Der aktuell eingelegte Gang wird dabei im zentralen Display des Instrumentenbretts angezeigt.
Die Durashift 5-tronic ist eine Entwicklung des japanischen Spezialisten Aisin AW und entstand in enger Zusammenarbeit mit Ford. Insbesondere die selbstlernende Steuerungselektronik TCM (Transmission Control Module) wurde präzise auf die besonderen Anforderungen des neuen Kuga abgestimmt. Ob im Gelände oder auf asphaltierten Strassen: Bereits nach kurzer Fahrt wartet die Automatik in allen Schaltprogrammen mit ideal getimten und aussergewöhnlich sanften Gangwechseln auf. Damit unterstreicht sie den dynamischen Charakter des Crossovers zusätzlich. Diese bemerkenswerte Effizienz spiegelt sich auch im Verbrauch wider. Der automatisch geschaltete Kuga konsumiert mit 10,3 Liter pro 100 Kilometer gerade mal 0,4 Liter mehr als die handgeschaltete Variante.
Wie in allen Disziplinen setzt die dynamische Turbo-Modellversion auch hinsichtlich Fahrdynamik die Massstäbe – auf und abseits der Strasse. Die Profis konnten dabei auf zahlreiche bewährte Komponenten und Systeme zurückgreifen, welche die Fahrzeugarchitektur von Focus und C-MAX kennzeichnen. Damit Fahrkomfort und Handling sowie Agilität und Stabilität den Ansprüchen entsprechen, wurden diese Komponenten speziell angepasst. Zu den Herausforderungen bei der Entwicklung gehörte es, dem Allrounder die Fahrdynamik einer Limousine zu verleihen. Das bedeutet: Klassenbestwerte bei Komfort, Handling, Bremsverhalten und Lenkung. Die präzise Lenkbarkeit und die hohe Kurvenwilligkeit wiederum basieren nicht zuletzt auf der bewährten elektro-hydraulischen Lenkunterstützung EHPAS (Electro-Hydraulic Power Assisted Steering) – ein geschwindigkeitsabhängiges System, das die freie Wahl lässt zwischen den drei Lenkcharakteristiken Standard, Komfort und Sport.
Zur Wahl steht der Turbo-Kuga wie die Schwestermodelle mit 136-PS-Selbstzünder (ab 39 900 Franken) in zwei sorgfältig auf den Kundengeschmack abgestimmten Ausstattungslinien. Die Basisversion Carving ab 41 900 Franken gibt sich cool und farbenfroh zugleich und fährt darüber hinaus mit einem prall gefüllten Sicherheits-Ausstattungspaket vor – bestehend aus Intelligent Protection System (IPS), Front-Airbags, Kopf-Airbags vorne und hinten, Seiten-Airbags vorne, ABS, EBD, ESP, Traktionskontrolle (TCS) sowie Notbremsassistent (EBA). Für Komfort und besseres Outfit sorgen elektrisch verstell- und heizbare Aussenspiegel mit integrierten weissen Blinkleuchten, Bordcomputer, Doppelrohr-Auspuffanlage mit Chromblende, Einstiegszierleisten, ein höhenverstellbarer Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze, vier elektrische Fensterheber, die Klimaanlage sowie Nebelscheinwerfer und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Ebenfalls dabei ist die Startfunktion «FordPowerKeyFree». Das Einstecken eines Schlüssels ins Zündschloss erübrigt sich bei diesem modernen Komfortelement – es reicht, wenn der zum Auto gehörende «Schlüssel» mit integriertem Mikrochip zum Beispiel in der Jackentasche mitgeführt wird. Die Bordelektronik kommuniziert drahtlos mit dem «Schlüssel» und schaltet die Zündung frei. Dann genügt ein Druck auf den im Armaturenträger platzierten Powerknopf. Aus Sicherheitsgründen ist es notwendig, die Kupplung zu treten. Sobald der Kuga steht, genügt ein weiterer Knopfdruck, um Motor und Zündung wieder auszuschalten. Die Audio- und Navigations-Systeme können aktiviert werden, ohne den Motor zu starten. Im übrigen lässt sich die Startfunktion um das «KeyFreeEntry»-System erweitern, das einen konventionellen Autoschlüssel vollständig ersetzt und noch einfacheren Zugang zum Innenraum ermöglicht. Per Funksignal erkennt die Bordelektronik den speziellen, passiven Schlüssel, den der Fahrer mit sich führen muss. Befindet er sich im direkten Umfeld des Fahrzeugs, genügt die Berührung des Tür- oder des Heckklappengriffs, um den Wagen zu entriegeln.
Die ab 45 400 Franken lieferbare Premium-Version Titanium wiederum spricht moderne, technisch orientierte Menschen an und verwöhnt mit einem Ambiente, das vor allem eine nochmals höhere Wertigkeit zum Ausdruck bringt. Zum zusätzlichen Lieferumfang gehören hier auch ein Tempomat, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, blaugetönte Scheiben, Lichtautomatik, Lichtausschaltverzögerung, Regensensoren, Leder-Stoffaustattung und eine Fond-Mittelarmlehne mit Becherhalter. Weiter ist der Kuga auf Wunsch mit verschiedenen Extra-Paketen erhältlich, die Features wie Panorama-Glasdach, Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine heizbare und hitzereflektierende Frontscheibe oder die Lederausstattung beinhalten.
Ein weiteres innovatives und auf Wunsch ab 690 Franken erhältliches Ausstattungsdetail erleichtert das Einparken: die Rückfahrkamera. Sie wird mit dem Navigationssystem Blaupunkt Travelpilot FX (serienmässig mit DVD-Navigationssystem) kombiniert und überträgt die Platzverhältnisse hinter dem Fahrzeug auf ein Display, sobald der Rückwärtsgang eingelegt ist. Die extreme Weitwinkeloptik der Kamera stellt sicher, dass alle Gegenstände und Personen hinter dem Fahrzeugheck erfasst werden. Ein integriertes Raster, das sich dem Lenkwinkel automatisch anpasst, erleichtert das Abschätzen des noch zur Verfügung stehenden Manövrierraums zusätzlich. Rücken Hindernisse zu nah an das Fahrzeugheck heran, weisen intensive Warnfarben auf dieses Risiko hin. Legt der Fahrer wieder den Vorwärtsgang ein, bleibt der Monitor noch für weitere zehn Sekunden aktiv, schaltet sich aber spätestens bei Geschwindigkeiten über 15 km/h aus und kehrt in das Ausgangsmenü zurück.
Zusätzlich zu den hochwertigen Sicherheits- und Komfort-Ausstattungs-paketen Visibility, Comfort, Executive und Style wertet Ford nach Mondeo, S-MAX, Galaxy und Fiesta nun auch den Kuga mit dem exklusiven Individual-Programm auf. Dabei entwickelten die Spezialisten eine ganze Palette anspruchsvoller Ausstattungs-Optionen für das Interieur dieses modernen Crossover, das insbesondere von der Aufsehen erregenden Designstudie iosis X Concept inspiriert worden ist, die auf dem Pariser Salon 2006 debütierte. «Gerade die Käufer eines so emotional besetzten Modells wie des Ford Kuga wünschen sich oftmals eine höhere, die Norm verlassende Individualität», weiss Laura Blossfeld-Smith, Interior Designer Vehicle Personalisation Ford Europa.
Weitere Informationen www.ford.ch






























































