Ex-GM-Boss soll Opel lenken
Kurz vor dem Einstieg bei Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall hat der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna eine erste wichtige Personal-Entscheidung gefällt.
Carl-Peter Forster ist kein Neuling bei Opel.
Carl-Peter Forster soll die neue Gesellschaft aus Opel und Vauxhall führen, sagte Magna-Co-Chef Siegfried Wolf. Er hatte die Personalie bereits am Mittwoch gemeinsam mit dem Opel-Betriebsvorsitzenden Klaus Franz auf einer Betriebsversammlung in Rüsselsheim bekanntgegeben.
Bislang steht Hans Demant an der Spitze von Opel. Forster war bislang Europachef des Mutterkonzerns General Motors (GM) .
Von 2001 bis 2004 war er Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG. Der 55-Jährige besitzt Diplome in VWL (Universität Bonn) und Raumfahrt-Technik (TU München).
Neben Opel und Vauxhall gehört zu GM Europe noch die schwedische Marke Saab. Diese ist allerdings insolvent und soll getrennt verkauft werden. Um die Personalie Forster habe es überhaupt keine Diskussionen gegeben, hiess es aus Unternehmenskreisen, schliesslich sei die neue Gesellschaft vom Umfang her eher mit GM Europe als mit der Adam Opel GmbH vergleichbar.
Der Einstieg von Magna ist allerdings noch nicht perfekt. Es besteht nur eine vorläufige Vereinbarung mit General Motors. Die Bundesregierung hatte auf eine schnelle Entscheidung gedrängt, um den deutschen Hersteller vor dem Strudel der GM-Insolvenz zu bewahren. Der einst unangefochten grösste Autobauer der Welt hatte am Montag Gläubigerschutz anmelden müssen und will sich nun von zahlreichen Töchtern trennen.






























































