Franzosen elektrisieren Mitsubishi
Mitsubishi und Peugeot Citroën wollen künftig bei Steckdosen-Hybridautos zusammenarbeiten: Die Franzosen sollen die Batterien liefern.
Mitsubishis plug-in Hybrid i-MiEV
Die beiden Autobauer Mitsubishi Motors und Peugeot Citroen wollen einem Zeitungsbericht zufolge bei der Entwicklung und Produktion von Teilen für Steckdosen-Hybridautos zusammenarbeiten. Mitsubishi werde unter anderem über ein Tochterunternehmen leistungsstarke Batterien an Peugeot liefern, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» ohne Quellenangabe. Mitsubishi wollte sich dazu nicht äussern.
Steckdosen-Hybridautos können in jedem Haushalt über ein Verlängerungskabel aufgeladen werden. «Nikkei» zufolge plant Toyota für 2012 die Massenproduktion solcher Fahrzeuge. Der Bericht verhalf Mitshubishi-Aktien an der Tokioter Börse zu Kursgewinnen.
Der japanische Autobauer Mitsubishi Motors könnte das weltweit erste Elektroauto für den Massenmarkt bald für umgerechnet 50'000 Franken verkaufen. Damit ist der i-MiEV zwar etwas billiger als ein konkurrierendes Modell von Fuji Heavy Industries, jedoch immer noch mehr als doppelt so teuer wie die beliebten Hybrid-Autos. Der i-MiEV soll ebenso wie der Subaru Plug-In Stella von Fuji Heavy ab Juli an einheimische Flottenkunden verkauft werden. Erst ab April 2010 soll der i-MiEV für alle Kunden erhältlich sein. Im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März will Mitsubishi 1'400 i-MiEVs verkaufen - es handelt sich also derzeit noch um eine Kleinserie. Bis März 2012 sollen rund 20’000 Elektro-Mitsubishis vom Band laufen.
Obwohl das Elektroauto von der japanischen Regierung mit Subventionen und Steuererleichterungen für Käufer gefördert wird, dürfte der i-MiEV für viele Kunden immer noch zu teuer sein. Das Auto soll daher demnächst für umgerechnet unter 25'000 Franken angeboten werden. Ein Termin dafür ist nicht bekannt






























































