Auch "neue General Motors" mit Verlust
Minus in der Bilanz, ein Plus im Umsatz
General Motors legt erstmals Zahlen für die „New GM“ vor. Das Unternehmen meldet für das erste fast komplette Quartal nach Beendigung der Kurz-Insolvenz ein Minus nach Steuern von 1,2 Milliarden US-Dollar. Zuversichtlich stimmt, dass der Verlust tiefer ist, als von Experten und Analysten erwartet.
Der Umsatz ist auf 28 Milliarden Dollar geklettert und liegt somit rund 5 Milliarden über dem zweiten Quartal. Jedoch bleibt zu erwöhnen, dass die Zahlen aufgrund der zwischenzeitlichen Insolvenz nur schwer vergleichbar sind.
„Wir haben noch viel mehr Arbeit vor uns“, räumte GM-Chef Fritz Henderson ein. „Aber die Ergebnisse belegen das solide Fundament, das wir für den neuen GM-Konzern legen."
GM will nun, so schnell als möglich Schulden abbauen. Bereits im Dezember will der Konzern 1,2 Milliarden Dollar an die Regierungen der USA und Kanada zurückzahlen. Insgesamt hofft GM, seine Verbindlichkeiten in Höhe von 6,7 Milliarden Dollar bis 2011 abgetragen zu haben.
Die derzeit noch ausstehenden 400 Millionen Euro des 1,5-Milliarden-Kredits für Opel sollen bis Ende November an die deutsche Bundesregierung überwiesen werden. Darauf drängte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, nach der Ankündigung von General Motors, Opel nun doch nicht verkaufen zu wollen.






























































