GM Europa Chef nimmt den Hut- Opel als Grund
Opel-Aufsichtsratsvorsitzender Forster war der vehemente Verfechter der Interessen von Opel im Gerangel um den Verkauf durch GM.
Bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe durch GM, dass man Opel nun doch behalten wolle, hat Forster sein Unverständnis über die Entscheidung des GM-Verwaltungsrates geäußert. Er war einer der Drahtzieher hinter dem geplanten Deall mit dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna. Dieser Deal hätte den Fortbestand von Opel und der damit verundenen Arbeitsplätze sichern sollen.
So ein plötzlicher Schwenk sei kaum nachzuvollziehen, so Forster: „Ich hätte mir gewünscht, dass es zu einem ganz anderen Ergebnis kommt", so seine deutlichen Worte.
Wie „Spiegel-online“ berichtet, soll aus dem GM-Mutterhaus Nick Reilly nun als Sanierungsbeauftragter nach Europa geschickt. Dessen Ernennung sei für den deutschen Autobauer eine Provokation, denn bislang habe Reilly das Asiengeschäft und die Billig-Marke Chevrolet verantwortet. Und Chevrolet hatte der Rüsselsheimer Marke das Leben in Europa zuletzt immer schwerer gemacht. Während die Opel-Mutter mit der Marke Chevrolet in neue Wachstumsmärkte aufgebrochen sei, habe man Opel zur europäischen Regionalmarke degradiert.
Eine weitere Personalie demonstriert, wie gestört derzeit die Beziehungen zwischen Detroit und Rüsselsheim sind. Berichtet wird, dass auch Opel-Chef Hans Demant sei von den Amerikanern entmachtet worden sei, weil man ihm die Sanierung nicht zutraue.
Damit lässt GM den Ankündigungen von Chef Fritz Henderson Taten folgen, ein neues Führungsteam für Opel/Vauxhall zusammenstellen zu wollen, da das Vertrauensverhältnis zwischen den Führungsebenen diesseits und jenseits des Atlantiks offenbar Schaden genommen hätte.






























































