GM und Chrysler rufen 2,1 Mio Autos zurück
Die amerikanischen Autobauer GM und Chrysler rufen weltweit rund 2,1 Millionen Fahrzeuge wegen Brand- und anderen Gefahren in die Werkstätten. Defekte Heizsysteme, auslaufende Bremsflüssigkeit oder falsch verlegte Kabel sind die Gründe.
Dieses unscheinbare Teil kostet GM mindestens 150 Millionen Dollar.
General Motors:
Betroffen sind zahlreiche Modelle wie zum Beispiel der Cadillac CTS, der Hummer H2 und der Cadillac Escalade aus den Jahren 2006 bis 2009. Um das Problem zu lösen, muss das Heizsystem deaktiviert werden. Als Entschädigung für den Verlust dieser Funktion erhalten die Fahrzeughalter 100 US-Dollar. Der Tausch gegen ein neues Gerät sei nicht möglich, weil der Hersteller des gesamten Heizsystems die Fertigung des entsprechenden Moduls eingestellt habe.
Unfälle oder Verletzungen hat es laut GM bislang nicht gegeben. Die Halter werden in den kommenden Tage per Brief über den Rückruf informiert. Ob auch in der Schweiz Fahrzeuge betroffen sind, ist unklar. Bereits im August 2008 hatte es einen Rückruf wegen des Heizsystems für das Wischwasser gegeben.
Chrysler
Der US-Autobauer Chrysler hat sich zu einer umfangreichen Rückrufaktion entschlossen. Allein in den USA müssen fast 600'000 Fahrzeuge der Marken Chrysler, Dodge und Jeep wegen Problemen mit den Bremsen und drohenden Kurzschlüssen zu Checks in die Werkstatt. Der Autobauer hatte erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass es bei weltweit 35'000 seiner Fahrzeuge zu klemmenden Gaspedalen kommen könnte.
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde hatte kürzlich ihre Warnungen vor gefährlichen Defekten öffentlich gemacht. Dabei warnt sie vor allem vor austretender Bremsflüssigkeit beim Jeep Wrangler, was dazu führen könne, dass die Bremsen teilweise ausfielen. Betroffen sind 289'000 Fahrzeuge der Modelljahre 2006 bis 2010.
Kurzschluss in der Schiebetür droht dagegen bei den Minivans Chrysler Town & Country bzw. dem Schwestermodell Dodge Grand Caravan (Modelljahre 2008/2009). Im Extremfall könnte dieser Defekt zum Brand führen. Ursache sind nicht ordnungsgemäss verlegte Kabel; betroffen sind 285'000 Fahrzeuge. In der Schweiz verkauft Chrysler seinen Minivan unter dem Namen Grand Voyager.






























































