Goodyear lanciert den Bio-Reifen
Im Rahmen der UN-Weltklimakonferenz in Kopenhagen werden Reifen aus Synthetikkautschuk auf Basis erneuerbarer Biomasse ausgestellt.
Der neuartige Werkstoff namens "BioISoprene" ist in der zentralen Abflughalle des internationalen Flughafens von Kopenhagen zu sehen. Für das neuartige Material hat Goodyear mit Genencor, einer Tochter des französischen BioTech-Spezialisten Danisco, kooperiert.
Goodyear und Genencor arbeiten seit über einem Jahr an der Industrialisierung von BioIsoprene im Bereich der Reifenfertigung. BioIsoprene ist ein möglicher Ersatz für Isopren in Produkten wie Operationshandschuhen, Golfbällen oder Klebstoffen. Beide Unternehmen entwickeln derzeit ein integriertes Produktionssystem und wollen ab 2013 erste Serienprodukte anbieten.
„Diese ersten Konzeptreifen mit BioIsoprene sind das Ergebnis unserer enormen Fortschritte bei der Verarbeitung von Werkstoffen alternativ zu Isopren, das auf Erdöl basiert,“ erklärt Jesse Roeck, Leiter des Bereichs Materialforschung von Goodyear. „Die Entwicklung von BioIsoprene kann uns helfen, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt durch den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe weiter zu minimieren und Goodyear von Ölderivaten unabhängiger zu machen.“






























































