Street View in der Schweiz
Den ganzen Frühling und auch den Frühsommer fuhren Googles Kamerafahrzeuge durch die Schweiz. Nun kann man in verschiedenen Städten virtuelle Spaziergänge unternehmen. Dazu zählen Zürich, Bern und Basel.
Zoom auf den Zürcher Bahnhofplatz, Fotoapparat oder Kugel doppelklicken. Eintauchen in die gestochen scharfe Panorama-Welt von Google Earth.
Mit Street View, einer Erweiterung von Google Earth und Google Maps, können User virtuelle Spaziergänge via PC unternehmen. Man hat das Gefühl, selbst auf der Strasse zu stehen.
Die Autos, die seit März 2009 in der Schweiz unterwegs sind, schiessen alle zwei Sekunden ein 360-Grad-Panorama-Bild. Tausende dieser Bilder, jedes mit GPS-Ortsmarke versehen, werden zu einem fotografischen Stadtbild zusammengefügt.
Google Street View ist umstritten, weil es immer wieder auch Menschen in peinlichen Situationen zeigte. Legendär ist das Bild einer Frau, die in Madrid ihre Notdurft zwischen zwei Autos verrichtete. Das Bild wurde mittlerweile ersetzt, Kopien davon kursieren aber weiterhin im Internet. Auf Googles Schweizer Bildern sollen keine Peinlichkeiten zu sehen sein. Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte, Hanspeter Thür, hat sich im Juni unter mit Google darauf geeinigt, dass Gesichter von fotografierten Personen retuschiert werden sowie auch Firmennamen oder Nummernschilder nicht lesbarin sein dürfen. Googles automatische Technologien zum verwischung von Gesichtern und Nummernschildern funktionieren zwar überraschend gut, allerdings noch nicht ganz einwandfrei.
Street View ist bislang unter anderem für Teile Frankreichs, Italiens, Spaniens und Australiens verfügbar. Auch in Grossbritannien, den USA sowie den Niederlanden kann das Angebot genutzt werden.
Zu Google Earth (Download)
Zu Google Maps






























































