Also doch: Gotthard während Sanierung gesperrt
Automobilisten und dem Transportgewerbe graute seit einiger Zeit vor dem, was heute bekannt geworden ist: für die Sanierung des Gotthardtunnels ist eine vollständige Sperrung über einen gewissen Zeitraum unumgänglich. Zwar soll mit einem Bahnverlad durch den neuen Basis-Bahntunnel (Eröffnung 2017), das Schlimmste abgefedert werden. Jedoch wird heftige Kritik laut, der Bahnverlad könne niemals diese Frequenzen bewältigen und ein Chaos sei vorprogrammiert.
Die Kantone Tessin, Uri und Nidwalden haben heute die Pläne des ASTRA präsentiert bekommen. Bislher konnten alle nötigen Arbeiten während nächtlicher Sperrungen durchgeführt Gemäss Astra rechen diese Arbeiten aber nicht, um weitere Schäden an der 30 jahre alten Röhre zu verhindern.
Es kommt zu Schluss, dass die Totalsanierung unmäglich ohne vollständige Sperrung erfolgen könne.
Der Auftrag lautet, dien Tunnel weitere 25 Jahre betriebssicher zu machen. Somit müssen alle Sicherheitstechnischen Anlagen revidiert/ersetzt werden und auch eine Zwischendecke muss angehoben werden. Ebenfalls modernisiert werden muss die Entwässerung.
Solche Arbeiten könnten nicht auf einzelne Nächte aufgeteilt werden, ohne die Betriebssicherheit am Tag zu gefährden, erklärt das Astra.
Insgesamt acht Vairianten wurden dem Bundesrat präsentiert. Darunter auch diejenige, mit der Totalschliessung.
Nun ist der Bahnverlad ein Thema
«Intensiv geprüft» werden gemäss der Mitteilung ein Verlad der Personen- und Lastwagen auf die Bahn. 2017 wird der Eisenbahn- Basistunnel eröffnet. Erhofft wird, dass dieser zu einer Abnahme des Strassenverkehrs auf der Nord-Süd-Achse führt.
Eine weitere Möglichkeit, die das Astra ins Auge fasst, ist, die Passstrasse über einen längeren Zeitraum als bisher offen zu halten. Das ganze Jahr über wird der Pass aber nicht befahrbar sein. Diese Idee habe sich als unverhältnismässiger Lösungsansatz erwiesen, schreibt das Bundesamt.
Eine erste Reaktion kommt aus dem Tessin
Der Tessiner Nationalrat und Präsident der "Alpen-Initiative, Fabio Pedrina: "Wir werden weiterhin mit Interesse und Argusaugen verfolgen, welches Konzept das Astra entwickelt".
Die Alpeninitiative hatte ebreits ein Modell errechnet, das auf einem Bahnverlad von Erstfeld durch den Basistunnel nach Biasca basiert.
Wärend die Initianten überzeugt sind, dass das so funktioniert, kam insbesondere vom Transportgewerbe heftige Kritik, der Bahnverlad könne die Frequenzen am Gotthard nicht bewältigen und die wirtschaftliche "Lebensader" Gotthard versinke im Verkehrschaos, welches sich auf das ganze Land auswirke.
Das Astra will bis Herbst 2010 seine Resultate dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vorlegen. In einem separaten Projekt werden Fragen zu einer möglichen zweiten Tunnelröhre angegangen. Aber diese wäre erst in Jahren spruchreif und in Jahrzehnten fertiggestellt.






























































