Der Gouvernator fährt elektrisch
Kaliforniens Gouverneur und Ex-Actionstar Arnold Schwarzenegger hat zwei Mitsubishi i-MiEV in den Fuhrpark aufgenommen. Der Flotteneinsatz soll getestet werden.
Harter Umstieg : Von der Benzinschleuder ins E-Mobil.
Der Gouvernator ist elektrisiert: Arnold Schwarznegger nahm zwei Mitsubishi i-MiEV in den kalifornischen Fuhrpark auf, um die Alltagstauglichkeit von Elektroautos und den Ausbau der Infrastruktur zu überprüfen
Noch 1992 fuhr Schwarzenegger, damals noch ohne politische Ambitionen als erster Privatkunde die Zivilversion des US-Army-Vehikels der Marke Hummer, eine Benzinschleuder der übelsten Sorte.
2004, ein Jahr nach seiner Wahl zum Gouverneur des Westküsten-Staats, liess er sich von General Motors einen Wasserstoffantrieb in einen seiner Allradler installieren - das Öko-Gewissen des «Terminator»-Darstellers war erwacht.
Vor vier Jahren verkaufte er seinen Hummer-Fuhrpark , die immer strikteren Umweltauflagen für Autohersteller in Kalifornien vertrugen sich nicht mit den gewaltigen Gelände-Kisten im Privathaushalt des Regierungschefs.
Jetzt sitzt Arnold Schwarzenegger im Elektro-Kleinwagen Mitsubishi i-MiEV. Grund für die Kehrtwende vom Drei-Tonnen-Geländesaurier zum emissionsfreien Mini ist ein Flottenversuch. Zwei i-MiEV sollen künftig im Probebetrieb in Kalifornien laufen. Regierungsvertreter sollen sich ebenso ein Bild vom elektrischen Viersitzer machen wie Behördenmitarbeiter. Kalifornien verfolgt ein ehrgeiziges Zero-Emission-Vehicle-Programm, in dem Fahrzeuge wie der i-MiEV eine tragende Rolle spielen sollen. Der Probelauf mit den zwei Mitsubishis soll auch dazu dienen, die Voraussetzungen zum Aufbau einer geeigneten Infratruktur mit Ladestationen auszuloten.
Der Mitsubishi i-MiEV war 2009 das erste in Serie gefertigte Elektroauto. In der Schweiz ist der Verkaufsstart des 64 PS starken Kleinwagens mit einer versprochenen Reichweite von 150 Kilometern für Ende 2010 angekündigt. Ein Preis steht noch nicht fest, in Japan kostet der i-MiEV derzeit - inklusive staatlicher Subventionen - umgerechnet rund 48'000 Franken.
(Quelle: auto, motor & sport)






























































