GM Boss Henderson in Rüsselsheim
Fritz Henderson gilt als knallharter Sanierer. Heute soll er in der Opel-Zentrale in Rüsselsheim seinen ersten Entwurf für die Restrukturierung von Opel präsentieren. Für die Umsetzung soll ein Altbekannter sorgen: der Schweizer EX-GM Manager Bob Lutz soll aus dem Ruhestand das Steuer herumreissen.
Der 50-jährige Henderson, der in der GM-Zentrale in Detroit von allen «Fix it, Fritz» genannt wird, gilt als "harter Hund", denn es um Restrukturierungsmassnahmen geht.
Und das hat er bei GM Europa bereits einmal bewiesen: Sein 2004 umgesetztes Konzept hat nicht nur eine markante Kostenbremse ausgelöst, sondern auch 12'000 Jobs eliminiert. Und das vorallem bei Opel.
Auch die Neubesetzung der GM Europa Konzernspitze dürfte eine von Hendersons dringendsten Aufgaben sein. Nach dem von Nebengeräuschen begleiteten Abgang von Carl-Peter Forster soll nun einer der alten GM-Managergrade, zumindest interimistisch übernehmen: der 77-Jährige GM-Veteran Bob Lutz den Posten des Opel-Aufsichtsratschefs übernehmen.
Der Schweizer ist aber gerade bei der Opel-Belegschaft und dem Betriebsrat sehr umstritten: denn von diesen Kreisen wird Lutz offen vorgeworfen, für den Niedergang des GM Mutterhauses mit verantwortlich zu sein.
Auch an der Spitze von GM-Europe sollen die personellen Würfel schon gefallen sein:
Laut «Frankfurter Rundschau» hat der Magna-Manager Herbert Demel gute Chancen auf den Schlüsselposten bei der Sanierung des Autobauers. Er wäre auch bei einer Übernahme durch Magna auf den Chefsessel gesetzt worden und hat nicht zuletzt darum gute Chancen, da diverse deutsche Medien und Experten fordern, dass der neue Boss aus dem deutschsprachigen Raum kommen müsse.






























































