Krise trifft IAA mit Wucht
Die Krise trifft die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt mit voller Härte: Ein Drittel weniger Anmeldungen als bei der letzten IAA, die Ausstellungsfläche schrumpft um einen Viertel.
Die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt findet nur alle zwei Jahre im Herbst statt. Im 21. Jahrhundert waren diese ungeraden Jahre mit einer Ausnahme immer von wirtschaftlichen und weltpolitischen Ereignissen überschattet:
- 2001 stand die Welt noch unter dem Eindruck der Anschläge des 11. September wenige Tage zuvor. Alle Feiern wurden abgesagt, die Sicherheitsvorkehrungen waren hoch.
- 2003 fiel die Schau wegen der lahmenden Konjunktur deutlich kleiner aus.
- 2005 gilt in diesem Jahrzehnt als einziges erfreuliches Jahr mit einem kleinen Wachstum.
- 2007 stand die Branche wegen der unerfreulichen Emissionen der Autos mit dem Rücken an der Wand.
Doch all die schlechten Jahre sind nichts im Vergleich mit dem, was den Organisatoren der IAA 2009 bevorsteht. Wenn die Messe am 17. September eröffnet, werden nur gerade 700 Aussteller (2007 waren es noch 1081) ihre Produkte zeigen. Der Verband der Automobilindustrie, der die Schau alle zwei Jahre veranstaltet, prognostizierte, dass die Ausstellungsfläche um einen Viertel schrumpfen wird.
Der Aderlass bei der IAA trifft die deutsche Messelandschaft hart. Musste schon die Cebit im März in Hannover ein Minus von 25 Prozent verbuchen. Der Verband der Automobilindustrie verbreitete trotz der düsteren Lage Optimismus: «Diese IAA wird ein beeindruckendes Innovationsfeuerwerk bieten und eine Messe derer sein, die die Zukunft gestalten und gestärkt aus der Krise hervorgehen.»
Die 63. Internationale Automobil Ausstellung vom 17. bis 27. September 2009 in Frankfurt am Main






























































