Japaner gründen Elektro-Allianz
Nissan, Mitsubishi und Subaru haben gemeinsam mit dem grössten Stromanbieter des Landes, Tokyo Electric Power (TEPCO), eine Allianz bekannt gegeben, mit der sie das Elektroauto zum Massenprodukt machen wollen.
Japan geht voran: Hochspannung in der Automobil-Branche.
Als vordringlichstes Ziel und gleichzeitig grösste Herausforderung gilt der Aufbau einer Infrastruktur mit vereinheitlichten Batterieladestationen. Noch im laufenden Geschäftsjahr (bis 31.3.2010) wollen die drei Partner dazu einen Ausschuss gründen. Um den Absatz von Elektroautos voranzutreiben, sollen auch die zurzeit noch sehr kostenintensiven Schnellladegeräte billiger gemacht und ihnen so zu einer schnelleren Verbreitung verholfen werden, meldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Gehofft wird, dass der japanische Auflade-Standard auch ausserhalb des Landes verfügbar gemacht werden kann.
Alle drei Automobilhersteller sind mit Elektro-Autos auf dem Markt. Erst vor wenigen Tagen stellte Nissan seinen Leaf vor, eine rein elektrisch betriebene Schrägheck-Limousine mit einer angegebenen Reichweite von 160 Kilometern. Zuvor startete der Verkauf des Mitsubishis i-MiEV und Subaru Stella. Für Nissan-Chef Carlos Ghosn könnte das reine Elektroauto bereits in zehn Jahren einen Weltmarktanteil von zehn Prozent erreicht haben. Weitaus zurückhaltender mit derartigen Prognosen ist Weltmarktführer Toyota.






























































