Kia neu in Brennstoffzellen-Forschung dabei
Um die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit von Kia auf dem Gebiet umweltfreundlicher Fahrzeuge zu demonstrieren, hat der Automobilhersteller Kia mit Mitgliedern der „Clean Energy Partnership“ (CEP) eine Absichtserklärung unterzeichnet. CEP ist eine Initiative vom deutschen Bundesverkehrsministerium und Industrie-Partnern zur Förderung des Wasserstoffantriebs bei Fahrzeugen.
Die Clean Energy Partnership (CEP) ist ein internationaler Zusammenschluss der Unternehmen BMW Group, Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Daimler, Ford, GM/Opel, Hamburger Hochbahn, Linde, Shell, Statoil, TOTAL, Toyota, Vattenfall Europe sowie Volkswagen und wurde 2002 ins Leben gerufen.
Hervorgegangen aus der „Verkehrswirtschaftlichen Energiestrategie“
(VES), hat sich die Clean Energy Partnership zum Ziel gesetzt, die Alltagstauglichkeit des Energieträgers Wasserstoff als Kraftstoff in Fahrzeugen zu demonstrieren und die Infrastruktur zur Betankung der Fahrzeuge zu erproben. Es soll der umfassende Nachweis erbracht werden, dass Wasserstoff bereits heute sicher durch normale Anwender (Kunden) im Straßenverkehr genutzt werden kann und dass zur Bereitstellung von Wasserstoff die derzeit begrenzt verfügbaren regenerativen Energien genutzt werden können.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung in Seoul im Beisein von Dr. Hyun Soon Lee, Vice Chairman und President of Research & Development Hyundai und Kia, Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW), Patrick Schnell, Vorsitzender der Clean Energy Partnership, und weiteren CEP-Mitgliedern.
Kia arbeitet weltweit daran, Brennstoffzellen-Fahrzeuge zur Marktreife zu führen und will im Rahmen dieser Strategie noch in diesem Jahr der CEP beitreten. Erst Ende Januar hatten die Koreaner mit vier nordeuropäischen Ländern den Einsatz einer Testflotte von Brennstoffzellen-Fahrzeugen auf dem europäischen Markt fixiert.
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