Rote Zahlen aus Japan
Nissan weist für das am 31. März 2009 beendete Geschäftsjahr einen Nettoverlust von umgerechnet 2,45 Milliarden Franken aus. Auch bei Mazds sind die Verluste mit 806 Millionen Franken immens.
Hoffnungsträger für 2009: Das Nissan «Camionettli» NV 200.
Bei Mazda sind die Verkäufe um 27% eingebrochen. Der fünftgrösste Autobauer japans geht davon aus, dass der Verkauf von Neuwagen nochmals um 11 Prozent zurückgeht. Einziger Silberstreif am Horizont: Der neue Mazda 3 soll ab Herbst den Autobauer wieder in die Gewinnzone bringen.
Im Hause Nissan wurden im vergangenen Jahr 9,5 Prozent weniger Autos an den Kunden gebracht. Grosse Hoffnungen werden auf die neue Modellpalette gesetzt. So bringt Nissan allein in diesem Jahr neun neue Autos heraus: Der Kleinwagen Pixo ist für den europäischen Markt konzipiert, der Patrol soll vor allem im arabischen Raum vertrieben werden, der NV200 ein Lieferwägelchen, ideal für den Handwerker, die Limousine Fuga und einen neuen Kleinstwagen für Japan. Die weiteren Neuheiten sind das Infiniti G37 Cabrio und der 370Z Roadster für die USA.
Beide Autobauer, Nissan und Mazda haben in ihrem bisher wichtigsten Markt, Nordamerika, massive Verluste eingefahren. Das europäische Geschäft war für beide ebenfalls nicht lukrativ, genauso wie der japanische Heimmarkt. Einzig für China konnten die beiden Firmen eine steil nach oben weisende Verkaufskurve präsentieren. Alle anderen Märkte fuhren Verluste von 10 bis 25 Prozent ein.






























































