Immer mehr Garagen ohne Marke
Die Fusionen der Autohersteller verändern den Handel: Der Trend geht Richtung Verkaufspaläste und markenlose Service-Garagen.
Bald nur noch Autopaläste und kleine Service-Garagen? Bild: Autohaus Lorinser by Korb + Korb.
Nach den Fusionen von Fiat/Opel und VW/Porsche, sollten sie tatsächlich so stattfinden, werden die Autobauer ihre Händlernetze überprüfen. «Dabei könnten einige Garagen ihre Markenlizenz verlieren», erklärt Heribert Käser, Konzeptleiter von le Garage, der Organisation die «markenlose» Autowerkstätten zusammenfasst, die sich auf Service und Occasionsverkauf konzentrieren. Und weiter: «Unser Konzept liegt im Trend, weil die Kaufkraft des Mittelstands sinkt und das Durchschnittsalter der Fahrzeuge steigt», so Käser.
Auch Toni von Dach von der Autotreuhandfirma Figas meint: «Es wird einen Konzentrationsprozess mit regionalen Zusammenschlüssen geben». Dazu ein Branchenkenner: «Die regionalen Autofürsten erkennt man an den Glas-Verkaufspalästen.» Die teuren Showrooms und Auflagen der Markenhersteller machen den Neuwagenverkauf für kleinere Garagen gemäss Von Dach kaum mehr rentabel.
Auch Andreas Burgener von Auto-Schweiz erwartet, dass die Fusionen der Hersteller den Konzentrationsprozess verschärfen: «Mehr Volumen wird auf weniger Verkaufsorte konzentriert.» Dagegen will Amag Schweiz die eigenständige Markenpolitik fortsetzen.






























































