Trotz Krise: Mobility wächst weiter
Die Mobility Genossenschaft steigerte im ersten Halbjahr 2009 den Gesamtumsatz um 7.1 Prozent auf 30,3 Millionen Franken.
Nur ein kleiner Teil der Mobility-Flotte.
Mit 3'200 Neukunden stieg im Heimmarkt Schweiz die Anzahl Mobility-Kundinnen und -Kunden auf 87'700 (+ 3,8 Prozent) und der Fahrtenumsatz konnte um 7 Prozent gesteigert werden. Der Trend zu intelligenter, nachhaltiger und kostengünstiger Mobilität ist ungebrochen.
Mobility CarSharing Schweiz
Mobility wächst trotz des schwierigen Marktumfeldes weiter. Das Mobility-Angebot trifft nach wie vor den Nerv der Zeit. Viviana Buchmann, Geschäftsführerin der Mobility Genossenschaft: «Sowohl im Bereich der Neukundengewinnung wie auch beim Fahrtenumsatz der bestehenden Mobility-Kunden war das erste Halbjahr 2009 erfolgreich für Mobility. Grundsätzlich hat die aktuelle Wirtschaftssituation jedoch nicht zu einer überdurchschnittlichen Steigerung der Nachfrage für unsere CarSharing-Dienstleistung geführt. Wir stellen eine Tendenz zu Reservationen von kleineren und günstigeren Fahrzeug-Kategorien fest. So erfreut sich unsere im Februar lancierte Fahrzeug-Kategorie «Budget» mit dem Stadtflitzer Citroën C1 grosser Beliebtheit und verzeichnet eine sehr hohe Auslastung».
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verzeichnete die Mobility Genossenschaft einen konsolidierten Gesamtumsatz von 30,3 Millionen Franken. Dies entspricht einem Plus von 7,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Der Unternehmenserfolg belief sich per Ende Juni auf 503'594 Franken. Im Vorjahr lag die Profitabilität noch bei 624'901 Franken. Der Rückgang ist auf Investitionen in die Qualitätsverbesserung und in den Ausbau von innovativen Dienstleistungen zurückzuführen. Weiter schlägt der Aufbau im Auslandgeschäft zu Buche.
Im Bereich des Business CarSharing ist das Wachstum ungebrochen. Der Fahrtenumsatz hat gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 um 11,1 Prozent zugenommen und mehr als 2'500 kostenbewusste Firmen profitieren vom grossen Einsparpotential bei Geschäftsfahrten mittels CarSharing.
Das CarSharing-Angebot wurde weiter ausgebaut; die Fahrzeug-Flotte wuchs um 50 Fahrzeuge auf über 2'250, das Standortnetz wurde nochmals um 5 Prozent auf total 1'150 Standorte schweizweit verdichtet und es wurden neue Arbeitsplätze geschaffen. Zudem stellt Mobility seinen Kunden seit Kurzem einen neuen Reservationskanal zur Verfügung. Die Mobile-Reservation ermöglicht es, Reservationen mit dem Handy zu tätigen. Mit der Mobile-Reservation können Mobility-Kunden unter m.mobility.ch mit internettauglichen mobilen Endgeräten Reservationen durchführen, ändern oder annullieren. Dies ist besonders bequem für Kunden, welche unterwegs schnell und spontan ein Mobility-Auto reservieren wollen.
Die Bestrebungen in Sachen Kombinierte Mobilität sind weiterhin fruchtbar. Der neue Bezugskanal für die Mobility-Abos am SBB-Schalter hat die Erwartungen im ersten Halbjahr um mehr als 25 Prozent übertroffen. Ebenso ist die neue Kooperation mit dem zweitgrössten Tarifverbund der Schweiz (Libero) gut angelaufen. Libero bedient Bern, Solothurn, das Emmental und den Oberaargau. Durch die Kooperation von Mobility und dem Libero-Tarifverbund stehen den rund 45'000 Jahresabonnenten des Libero-Abos Tür und Tor zur Kombinierten Mobilität mit Mobility offen.
Das im Juni 2006 in Zusammenarbeit mit den SBB lancierte Angebot Click & Drive entwickelt sich überdurchschnittlich gut. Der Umsatz konnte gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres nochmals verdoppelt werden und trägt inzwischen knapp 2 Prozent zum gesamten Fahrtenumsatz von Mobility in der Schweiz bei. Im ersten Halbjahr haben bereits rund 1'650 neue Kunden (+ 56,5 Prozent gegenüber Vorjahr) eine oder mehrere Click & Drive-Fahrten absolviert.
Zum Ausland: Die Erwartungen in den österreichischen Markt haben sich noch nicht erfüllt. Nach der erfolgreichen Integration per Ende 2008 benötigt die Marktentwicklung mehr Zeit als ursprünglich angenommen. Es nutzen 11'000 Kunden die CarSharing-Dienstleistung von DMC in Österreich. Die 200 Fahrzeuge stehen vorwiegend in den urbanen Zentren wie Wien, Salzburg und Graz zur Verfügung. Sowohl die Österreichischen wie auch die Schweizer Kunden können grenzübergreifend die jeweilige Fahrzeug-Flotte nutzen.
Gesamtausblick 2009
Mobility will im Heimmarkt noch weiter wachsen mit dem Ziel, Ende 2009 die 90'000er-Marke im Bezug auf die Anzahl Kunden zu überschreiten. Die Mobility Genossenschaft rechnet mit einem konsolidierten Gesamtumsatz von 63 Millionen Franken per Ende 2009. Die Marktbearbeitung in Österreich wird intensiv fortgesetzt.
Weitere Informationen bei Mobility






























































