Aus für den Schweizer Autoindex?
Wer hat mich da so halsbrecherisch überholt? Wer steht auf meinem Privatparkplatz? Wer hat mir im Verkehr obszöne Gesten gezeigt? Bisher konnte man dies sehr einfach und schnell überprüfen: mit dem Abfragen des Kennzeichens im kantonalen Autoindex, den die meisten Kantone öffentlich im Netz, oder per Telefonabfrage zugänglich machten. Bis in die 80er Jahre erschien sogar jährlich eine gedruckte Azsgabe in Buchform. Man argumentierte bisher, dass Telefonnummern ja auch im Verzeichnis stünden, ausser der Halter untersage die Veröffentlichung explizit. Aber damit soll jetzt Schluss sein und Anfragen nur noch unter Angabe von triftigen Gründen beantwortet werden.
Nicht gerade förderlich für den Erhalt dieser frei zugänglichen Informationen ist der Fall eines offensichtlich perversen Mannes, der anscheinend anhand des Autoindexes Frauen identifizierte und Ihnen massiv öbszöne Belästigungen in Briefform zuschickte.
Insbesondere dem Datenschutzbeauftragten und vielen Politikern ist der Index seit langem ein Dorn im Auge. Nun wird die endgültige Abschaffung verlangt. Die Befürworter des Indexes argumentieren, dass man dann ebenso öffentliche Telefon- uznd Adresseinträge abschaffen könne und dass solche Informationen zu einer freiheitlichen Gesellschaft gehörten.






























































