Opel-Belegschaft lehnt Magna-Konzept ab
Wie die Zeitung Rheinische Post berichtet, geht die Belegschaft von Opel auf Oppositionskurs zum Zubehör-Hersteller Magna, der bereits einmal als definitver "Retter" für den schwer angeschlagenen Opel-Konzerns galt.
Der Gesamtbetriebsrat von Opel lehnt die Unterzeichnung des von Magna vorgelegten Konzepts ab. Dies, weil Magna drastische Sparmassnahmen verlangt. Das vorgelegte Konzept fordet eine Kürzung von 250 Millionen Euro (380 Millionen Franken). Dies entspricht der Streichung von 10'000 Arbeitsplätzen. Weiter sollen Löhne und Betriebsrenten eingefroren werden.
Somit liege die neuste Version des Übernahme-Konzepts weit über den bisher diskutierten Sparplänen. Die Verhandlungen mit Magna sollen aber weitergeführt werden, da die amerikanische Alternative Ripplewood aus Sicht des Betriebsrates keine bessere Variante sei. Ripplewood will nun das Gespräch mit der Opelbelegschaft suchen. Man erachtet die Chancen nach dem Widerstand gegen das Magna-Angebot als intakt.
Ebenfalls noch im Rennen sieht sich der chinesische Opel-Bieter BAIC. Er hat ebenfalls direkte Gespräche mit den Opel-Arbeitnehmern angekündigt. Alle drei Interessenten verlangen bei einer Übernahme von Opel eine Einbindung der Steuerzahler in Form von Staatsbürgschaften. Im Angebot von Magna liegt die Forderung bei einer Opel-Übernahme bei 4,6 Milliarden Euro, BAIC verlangt 2,6 Milliarden Euro und Ripplewood soll 3,8 Milliarden Euro verlangt haben.






























































