Opel: Druck auf GM nimmt zu
General Motors hat wider Erwarten noch keine Entscheidung über die Zukunft von Opel getroffen. Die Freitags-Sitzung der Konzernspitze verlief ergebnislos.
Opel Stammsitz in Rüsselsheim.
Nach wie vor gibt es zwei Interessenten für einen Einstieg beim deutschen Autohersteller und seiner englischen Schwestermarke Vauxhall.
Es liegen sowohl Angebote von Magna als auch vom Finanzinvestor RHJ vor. Wann der GM-Verwaltungsrat erneut zusammenkommen wird ist noch offen. Medienberichten zu Folge will der US-Autokonzern noch weitere Details über die von der deutschen Bundesregierung in Aussicht gestellten Finanzhilfen für Opel wissen.
Die internationale Wirtschaftspresse kritisiert sowohl GM als auch die deutsche Regierung. Opel-Betriebsratschef Klaus Franz hat von General Motors eine Entscheidung noch in dieser Woche gefordert.
«Wird sich bis Ende dieser Woche nichts ändern von General Motors, dann werden wir aktiv werden», sagte Franz am Montag im Deutschlandfunk. Dann werde es spektakuläre Massnahmen geben «Unsere Geduld ist absolut am Ende». Das Verhalten von GM sei eine Provokation. Wie die angedrohten Massnahmen aussehen könnte, wollte Franz nicht sagen. Zunächst sollten die weiteren Verhandlungen am Montag und Mittwoch abgewartet werden.






























































