Muss Opel Milliarden an GM zahlen?
Die Trennung von GM wird für den deutschen Autobauer Opel sehr teuer. Wie das deutsche «Handelsblatt» berichtet, muss Opel für GM-Technologie Lizenzgebühren zahlen.
Opel Hauptsitz in Rüsselsheim.
Dafür würden in den nächsten zehn Jahren fast 6,5 Milliarden Euro fällig. Dazu kämen Opel-Vorzugsaktien im Wert von 200 Millionen Euro sowie eine einmalige Barzahlung von 300 Millionen Euro. Das Blatt berief sich auf interne Regierungsunterlagen. Auch die Pensionslasten von Opel in Höhe von 4,5 Milliarden Euro würden noch Zündstoff bergen. In dem mit dem Opel-Interessenten Magna abgeschlossenen Vorvertrag bleibe die Frage der Pensionen unerwähnt. Magna arbeite mit Opel und dem Pensionssicherungsverein aktuell an einer Lösung. Nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» ist der chinesische Autohersteller BAIC weiterhin ernsthaft an einer Übernahme von Opel interessiert. Die Chinesen hätten die Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) beauftragt, die Bücher von Opel zu prüfen. Zudem habe sich BAIC der Unterstützung der Deutschen Bank versichert. Das chinesische Unternehmen hatte sein Angebot für Opel erst relativ spät eingereicht und war deshalb bei den Verhandlungen vor Pfingsten nicht mehr berücksichtigt worden. Die deutsche Bundesregierung betonte unterdessen, der Bieterprozess sei nach wie vor offen.






























































