Opel streicht 8300 Stellen
GM-Boss Nick Reilly hat heute den Sanierungsplan für Opel vorgestellt. Und es kommt zum erwarteten personellen Kahlschlag:
8300 Mitarbeiter von Opel verlieren ihren Job. 7000 in der Produktion und 1300 in der Verwaltung.
Weiter wurde bekannt, dass das Mutterhaus General Motors von Deutschland eine Staatshilfe fordert. Der Bund soll 1,5 Milliarden Euro einschiessen. An allen europäischen Standorten sollen die Regierungen insgesamt 2,7 Milliarden Euro zuschiessen.
Die Gesamtkosten zur Sanierung des angeschalgenen Autokonzerns veranschlagt Reilly mit 3,3 Milliarden Euro.
GM Boss Nick Reilly
Zu diesem Betrag will General Motors 600 Millionen beisteuern. Den Rest sollen die Regierungen, aber auch die Belegschaft generieren, so Reilly.
Das drastische Sanierungpaket sieht vor, dass Opel, bereits 2011 wieder verlustfrei werden soll und ab 2012 in die Gewinnzone zurück kehrt.
Bevor staatliche Grantien abgegeben werden, will die Europäische Kommission das Sanierungspaket prüfen und die Tragfähigkeit des vorgelegten Konzeptes sicherstellen.
Sollten alle Seiten einwilligen, sieht GM vor, bis 2014 bs zu 14 Milliarden Euro in Opel zu investieren. Mit dieser Summe könnten 80% des Opel Angebotes erneuert und wettbewerbsfähig gemacht werden, so Reilly weiter.
Opel Werk Bochum






























































