Osterstau-Nachwehen
In verschiedenen Kantonen und deutschen Bundesländern sind die Frühlingsferien am Sonntag zu Ende gegangen. Das Verkehrsaufkommen auf der Alpensüdseite Richtung Norden war entsprechend hoch. Kilometerlange Staus vor Gotthard und San Bernardino.
Am Gotthard-Südportal staute sich der Verkehr eine Woche nach Ostern bis zu zehn Kilometer.
Vom Wetter her gab es eigentlich keinen Grund, die vergangene Woche in der Südschweiz oder in Norditalien zu verbringen. Ein paar wenige scheue Sonnenstrahlen schafften es, zwischen den Wolkentürmen hindurch die Alpensüdseite zu beleuchten. Aber wer denkt schon an schlechtes Wetter, wenn die Herberge schon Monate im voraus gebucht ist. Immerhin wurden die Heimreisenden auf der Nordseite mit mildem Wetter willkommen geheissen. Nach zehn Kilometer Stau auf der anderen Seite des Gotthards ist dies allerdings ein schwacher Trost.
Nicht alle Automobilisten haben ihr Ziel am Wochenende wohlbehalten erreicht:
- Für zwei Raser, die sich ein Rennen in der Region Winterthur geliefert hatten, endete die Fahrt nach einem Zusammenstoss im Spital.
- Zwischen Fribourg und Lausanne kollidierte ein PW mit einem Lastwagen. Ein Autoinsasse wurde getötet und fünf weitere Menschen verletzt. Die Unfallopfer mussten zum Teil von der Feuerwehr aus den Autowracks befreit werden.
- Bereits am Samstag forderte ein Auffahrunfall im basellandschaftlichen Münchentein fünf Verletzte.






























































