Porsche sucht Investor
Die Eigentümerfamilien der Porsche Automobil Holding SE wollen einen aussenstehenden Investor an Bord des Automobilkonzerns holen. Die Suche schliesst auch die Region Naher Osten ein.
Porsche-Alphatiere: Wendelin Wiedeking, Ferdinand Piëch, Wolfgang Porsche.
Darin seien sich die Familien Porsche und Piëch einig, sagte am Mittwoch Porsche-Sprecher Frank Scholtys. Beide Familien, die 100% der Stimmrechte bei Porsche kontrollieren, würden den Plan unterstützen. Nähere Angaben über die Anzahl der potenziellen Investoren oder einem möglichen Zeitrahmen für den Deal wollte der Sprecher nicht machen.
Porsche hatte am Montag erklärt, dass sich die Gespräche, einen aussenstehenden Investor von aussen zu finden, gut entwickelten. Die Suche schliesse auch die Region Naher Osten ein, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Einen neuen Investor zu finden wäre wichtig für Porsche vor den wiederaufzunehmenden Fusionsgesprächen mit der Volkswagen AG. Mehrere Medien hatten berichtet, dass Porsche-Miteigentümer und VW-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piëch gegen ein Investment von aussen bei dem Sportwagenhersteller sei und eher einen vollständigen Verkauf der Porsche-Sportwagensparte an VW bevorzuge.
Porsche sucht nach frischem Kapital, nachdem sich die Nettoschulden des Unternehmens nach der Aufstockung der VW-Beteiligung auf 51% auf 9 Mrd Euro (16,6 Mrd Franken) nahezu verdreifacht haben. Porsche wollte ursprünglich einen Anteil von 75% an Europas grösstem Automobilhersteller erwerben, um so die volle Kontrolle und einen Zugang zu den Barmittelreserven des Unternehmen zu erlangen. Allerdings musste Porsche angesichts der Verschlechterung an den Finanzmärkten und aufgrund der nachlassenden Nachfrage in der Automobilindustrie dieses Vorhaben aufgeben.






























































