Porsche und VW angeblich einig
Bereits am Dienstag hat Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff Klarheit über den Deal der Traditionsmarken bis Donnerstag verlangt. Nun scheint man bei Volkswagen und Porsche diesem Ziel einen Schritt näher gekommen zu sein.
Wie die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, Soll sich VW-Patriarch Piëch nach zähem Ringen durchgesetzt haben. Nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) soll nun die Grundlage für die Schaffung eines Konzerns unter einem Dach geschaffen worden sein. Konsequenz aus diesem Konstrukt wäre angeblich der Rückzug von Porsche Chef Wiedeking.
Gemäss der FTD soll Volkswagen rund 49 Prozent des Sportwagenbauers erhalten. Ein formaler Beschluss fehle jedoch noch. Das Konzept entspricht den Plänen des VW-Aufsichtsratschefs Ferdinand Piëch, der zugleich Miteigentümer von Porsche ist. Somit würde Porsches Vorstandschef Wendelin Wiedeking scheitern mit dem Versuch, die Macht bei VW zu übernehmen. Unbestätigten Angaben zufolge soll er seinen Rückzug vorbereiten.
Ferdinand Piëch, Aufsichtsratsvorsitzender bei Volkswagen
ggBei Porsche dementiert man dei Meldungen über einen Rückzug Wiedekings. Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" ist der Abschied Wiedekings bereits fix. "Das ist falsch, und das ist Mobbing", sagte der Porsche-Sprecher dazu.
- Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch sollen sich zudem darauf verständigt haben, den neuen Gemeinschaftskonzern für einen externen Investor zu öffnen. Das Emirat Katar plant, den Schwaben Optionen auf 20 Prozent an VW abzunehmen. Die Araber wären neben den Familien sowie dem Land Niedersachsen der dritte Machtfaktor im integrierten VW-Porsche-Konzern.
Zum vollständigen Artikel der Financial Times Deutschland






























































