Neues Porsche Spyder Modell
Premiere an der Los Angeles Motor Show Anfang Dezember: Porsche Boxster Spyder.
Der neue Mittelmotor-Roadster verkörpert die Tradition der Porsch Sportwagen : Leicht, stark, konsequent offen und dabei höchst effizient.
Nach dieser Formel entstanden schon die erfolgreichsten Straßen- und Rennsportwagen von Porsche. Angefangen beim legendären 550 Spyder bis zum heute im Motorsport siegreichen RS Spyder.Nun kommt der Spyder auch in der Boxster-Klasse. Start ist im Februar als drittes Modell der Boxster Reihe zum Preis von rund 90'000 Franken
Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Spyder deutlich von den anderen Modellen des Mittelmotor-Roadsters, denn er wurde in erster Linie zum Fahren ohne Dach entwickelt. Das flache, weit nach hinten reichende und leichte Stoffverdeck dient lediglich als Sonnen- und Wetterschutz. Geschlossen verleiht es zusammen mit den niedrigeren Seitenscheiben und den zwei markanten Hutzen auf einem durchgehenden Heckdeckel dem Boxster Spyder eine gestreckte Silhouette. Eine klare Verbeugung vor dem Porsche Carrera GT. Deutlich weniger Gewicht – der Spyder wiegt nur 1.275 Kilo – als ein Boxster S, ein tieferer Schwerpunkt und ein komplett neues Sportfahrwerk sorgen dafür, dass das Fahrzeug fahrdynamisch hält, was der optische Eindruck verspricht.
Vor der Hinterachse arbeitet ein 3,4-Liter-Sechszylindermotor mit Benzindirekteinspritzung aus dem Cayman S. Im Spyder leistet das Treibwerk 320 PS – sogar zehn PS mehr als im Boxster S. Ausgestattet mit Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Sport-Chrono-Paket, beschleunigt der neue Spyder dank Launch Control in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Mit dem optionalen PDK, das eine Empfehlung wert ist, liegt der Verbrauch bei 9,3 Litern auf 100 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 267 km/h – mit offenem Verdeck.
Tradition und Moderne: So gilt von ihrem Grundkonzept her die gesamte Boxster-Familie als Nachfolger des legendären 550 Spyder aus dem Jahr 1953: Mittelmotor- und Roadster-Konzept, geringes Gewicht, Ursprünglichkeit sowie hohe Agilität bei größtem Fahrspaß zeichnen beide Fahrzeuge aus. Der Zweisitzer war der erste speziell für den Renneinsatz entwickelte Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen. Dennoch war er auch für den Straßenverkehr zugelassen.






























































